Sanfter Tourismus
unsere Vision seit über 55 Jahren
Das bedeutet uns Sanfter Tourismus
Bereits in den frühen 70er Jahren war es der Gründerfamilie wichtig, in kleinen Gruppen nachhaltig zu reisen – behutsam und verantwortungsvoll. So wie ihr es euch auch jetzt wünscht. Mit dem Ziel, Menschen und Kulturen zu achten. Konsequent für den Erhalt der Umwelt und der Natur einzutreten. Und den bereisten Ländern etwas zurückzugeben.
Unsere beliebtesten Sanfter Tourismus-Reisen
Natur- und Umweltschutz
Wandern- und Radurlaub ist von Natur umweltbewusst. Aber es geht noch mehr – schon bei der Anreise.
Ohne Flug anreisen
Wohin komme ich ohne Flug? Nicht erst seit Greta und der Fridays for Future-Bewegung fragen Naturfans verstärkt nach „erdgebundenen“ Reisen. Corona hat diesen Trend weiter beschleunigt. 2020 ist erstmals mehr als jeder zweite Wikinger-Gast per Bahn oder Auto angereist. Daher haben wir das umweltfreundliche Angebot ohne Flug weiter ausgebaut.
Alle Reisen ohne Flug anzeigenJeden Flug kompensieren
Viele Ziele sind nur per Flugzeug erreichbar. Wenn ihr dorthin reisen möchtet, ist das dennoch richtig und sinnvoll – nicht nur wegen der Natur- und Kulturerlebnisse. Sondern auch wegen der Menschen dort, die vom Tourismus leben. Wichtig ist die Kompensation. Die CO2-Kompensation der von Wikinger Reisen gebuchten Flüge ist bei allen Flugreisen bereits im Reisepreis inbegriffen. Als Partner für die Finanzierung eines Klimaschutzvorhabens haben wir uns für die Klimaschutzorganisation „myclimate“ entschieden. Dabei unterstützen wir ein Projekt, welches in Uganda für sauberes Trinkwasser sorgt. Zudem erhältst du zu jeder Flugreise mit durch Wikinger Reisen gebuchten Flüge ein Rail & Fly-Ticket für die umweltbewusste Anreise zum Flughafen dazu.

Sauberes Trinkwasser in Uganda
In Uganda ist das Wasser für den täglichen Gebrauch häufig verschmutzt und von unzureichender Qualität. Rund 40 Prozent der Bevölkerung kochen das Wasser ab und noch ein größerer Teil behandelt das Wasser gar nicht. Dafür wird Brennholz verwendet, welches dann zur Speicherung von CO2 nicht mehr zur Verfügung steht. Da kommt der myclimate Partner Impact Water ins Spiel, der sich zum Ziel gesetzt hat, Institutionen wie Schulen mit neuen Technologien auszustatten, um Trinkwasser zu reinigen. So haben die Schüler einen einfachen Zugang zu sauberem Wasser, ohne dabei auf zusätzliche Rohstoffe angewiesen zu sein. Die elektrischen ultravioletten UV-Filter und Ultra-Filtrationssysteme reinigen zwischen 120 und 650 Liter pro Stunde. Dadurch kann sauberes Wasser für bis zu 1.000 oder mehr Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden.
Wasserfilter für sauberes Trinkwasser schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser und damit

- werden Erkrankungen, die durch unsauberes Trinkwasser übertragen werden, vermieden
- wird die Abholzung verringert, da Brennholz nicht mehr zum Wasserabkochen benötigt wird und bedrohte Ökosysteme werden geschützt
- reduziert sich die Belastung durch Innenraumluftverschmutzung, da der Ruß der offenen Feuer wegfällt
- werden Stromkosten eingespart, da kein Wasser mehr abgekocht werden muss
- werden weniger Plastikflaschen gebraucht und weggeworfen, Dank der langjährigen Nutzung der keramischen Wasserfilter
- ist endlich ausreichend genug Wasser für alle Schülerinnen und Schüler vorhanden
Unser Kampf gegen Plastikmüll
Wikinger Reisen kämpft seit Jahren gegen Plastikmüll. Kennt ihr unseren Ratgeber, den wir gemeinsam mit dem WWF Deutschland ausgearbeitet haben? Er gibt euch Tipps zur Plastikvermeidung im Urlaub, u. a. zu
- nachfüllbaren Behältnissen für Shampoo und Duschgel
- Trinkflaschen, Lunchboxes und Reisebesteck
- Einkaufstaschen
- biologisch abbaubare Kosmetikprodukte
- Abfallentsorgung etc.
Peter und die Trash Heroes
Ein unermüdlicher Kämpfer gegen Plastikmüll ist auch Peter Kaudelka, Wikinger-Reiseleiter und Agenturpartner in Thailand. Mit seiner Frau Nan gründete Peter 2015 die Trash Heroes Ao Nang. Mit freiwilligen Helfern haben die beiden seitdem fast 200 Cleanups an den Traumstränden im südlichen Thailand organisiert. „Mehr als 30.000 Kilo Müll und über 260.000 Plastikflaschen haben wir bereits gesammelt“, erzählt der gebürtige Hagener. Um den Müll nachhaltig zu reduzieren startete er eine Stofftaschen-Aktion für Reisende.

Natur & Baden - Südthailand für Genießer

Dschungelwanderungen und Traumstrände des Südens

Südthailand - Exotik unter Palmen
Tierschutz
Als Veranstalter von nachhaltigen Reisen setzen wir uns aktiv für den Tierschutz ein. Das ist besonders wichtig denn, der Schutz bedrohter Arten ist ohne Tourismus kaum noch finanzierbar, Wilderei und illegale Fischerei nehmen zu. Dazu kommen Umweltkatastrophen wie verheerenden Brände im Amazonas. Die Flammen töteten unzählige Tiere. Auch in Chile wüten immer wieder Waldbrände.
Quizapú: Sicherer Wildtierkorridor in den chilenischen Anden
Einen weiteren Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit setzt Wikinger Reisen mit der Finanzierung eines 2.040 Hektar großen Wildnisgebiets in Chile. Das unberührte Terrain Quizapú in den zentralchilenischen Anden hat eine Fläche von knapp 3.000 Fußballfeldern und grenzt an einen bestehenden Naturpark. Dadurch soll künftig eine größere Schutzfläche und ein breiterer Wildtierkorridor für zahlreiche gefährdete Arten entstehen. Ein entscheidendes Kriterium, für genau dieses Stück Land war, dass in direkter Nachbarschaft bereits ein Naturpark ist. Das Wildnisgebiet, mit seinem enorm hohen Naturpotenzial und seiner vielfältigen Tierwelt, wird diesen erweitern und damit einen großen Wildtierkorridor schaffen.
Franz und die Umweltstiftung „Trekkingchile Foundation“
Dank der Wikinger-Spende gehört das Terrain jetzt der Umweltstiftung „Trekkingchile Foundation“. Ihren Vorsitzenden, den Österreicher Franz Schubert, kennt Daniel Kraus seit Jahrzehnten persönlich. Die Stiftung wird nun dafür sorgen, dass das Gelände künftig unter Naturschutz stehen wird.
So unterstützt auch ihr auf euren Reisen den Tierschutz
- verzichtet auf Fotos mit exotischen Tieren
- vermeidet Tiershows und direkten Kontakt zu Wildtieren – wir bieten solche Vorführungen auf unseren Reisen bewusst nicht an
- seid bei Spenden misstrauisch: Nicht jede Aktion ist seriös
- schaut beim Souvenirkauf genau hin, woher das Material kommt
Quinta Alegre - besonderes Hotelkonzept
Reise entdeckenSupport the Locals
Was wären Wikinger-Touren ohne die Begegnungen vor Ort? Gerade der authentische Kontakt zu Einheimischen macht euer Reiseerlebnis unvergesslich. Slow Travel und nachhaltig reisen heißt, sich offen und bewusst auf Menschen einzulassen.
60 % des Reisepreises bleiben im bereisten Land
Die Bewohner unserer Reiseländer stehen im Mittelpunkt unseres unternehmerischen Leitbildes. Wir setzen auf faire Vergütungen und stärken die wirtschaftliche Situation unserer Partner vor Ort. Deshalb arbeiten wir bevorzugt
- mit inhabergeführten Hotels und Agenturen
- lokalen Transportunternehmen
- landestypischen Restaurants
- örtlichen Produzenten
etc.
Robert „lebt“ verantwortungsvolles Hotelkonzept
Auf Madeira „lebt“ Robert Kusch mit der Quinta Alegre ein verantwortungsvolles Hotelkonzept. In dem privaten 4-Sterne-Wanderdomizil sind Menschen aus der Nachbarschaft aktiv: als Mitarbeiter, Dienstleister, Lieferanten oder Partner. Auf den Tisch kommt bevorzugt Regionales. „Wir wissen, woher die Produkte kommen. Und können uns dabei 100%ig auf Qualität und artgerechte Tierhaltung verlassen“, unterstreicht Robert. Auch für die lokale Natur übernimmt der Hotelier Verantwortung. Eine vollbiologische Kläranlage verwandelt Abwasser in keimfreies Brauchwasser für Garten, Pool etc.
Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit
Zur Georg Kraus StiftungEntwicklungszusammenarbeit
Auch über die Georg Kraus Stiftung (GKS) geben wir den bereisten Ländern etwas zurück. Gemeinsam mit euch. 1996 haben die Unternehmensgründer 20 Prozent der Anteile von Wikinger Reisen der GKS übertragen – das ist einmalig im Tourismus. Ein Fünftel des Gewinns aus eurer Tour fließt so in soziale Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Stiftung konzentriert sich vor allem auf den Bildungsbereich und eröffnet Kindern, Jugendlichen und Frauen Perspektiven.
Diego hat einen Traum …
Diego aus Guatemala ist einer von ihnen. Er möchte Lehrer werden – mit Hilfe der GKS kommt er seinem Traum gerade ein Stück näher. Ohne diese Unterstützung wäre das unmöglich: Der 13-jährige Ixil-Indianer kommt aus dem Dorf Esperanza Amakche im Norden Guatemalas, in dem ein Schulbesuch Luxus ist.
Der 36-jährige Bürgerkrieg hat die entlegenen Regionen zerstört, unzählige Menschen getötet und den Überlebenden jede Chance genommen. Auch Diego und seiner Mutter fehlte nach dem Tod des Vaters das Geld für den Schulbesuch. Die Finanzierung übernehmen die GKS und der Verein APEI. Gemeinsam ermöglichen sie Kindern indigener Abstammung eine Ausbildung.
Als Lehrer möchte Diego später Mädchen und Jungen seines Dorfes unterrichten und auf ihre Zukunft vorbereiten: nachhaltige Hilfe mit Langzeitwirkung.
Mehr über das Projekt erfahren