Welches sind deine 3 Lieblingsorte in Wien?
Der Augarten, das Eiscafe Tichy mit den berühmten Eismarillenknödeln und das Museum für angewandte Kunst (MAK).
Warum genau hat Wien dich in seinen Bann gezogen?
Meinen ersten Besuch in Wien hatte ich schon lange vor meiner Zeit bei Wikinger Reisen, als diplomierter Museologe lag das Ziel Wien bei meinem Kunstinteresse auf der Hand. Die Breite der Museen in Wien ist einzigartig, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die Menschen in Wien begeistern durch …
ihre Gemütlichkeit, Weltoffenheit und ihren Wiener Schmäh.
Wenn du ein Bild von Wien malen würdest? Wie würde es aussehen?
Wien ist für mich eine Collage berühmter Bauten, Museen, Kaffeehäuser, Mehlspeisen, wunderschöner Gärten und Parkanlagen. Wien lässt sich wegen seiner Vielfältigkeit gar nicht so richtig in einem Bild zusammenfassen.
Wonach riecht Wien für dich und welcher Geschmack legt sich auf deine Zunge, wenn du daran denkst?
Wien riecht für mich immer nach herrlichen Zuckerbäckereien. Nicht zuletzt deswegen besuchen wir während der Tour die Strudelshow in der Hofbackstube in Schönbrunn. Beim Geschmack denke ich an die Wiener Weine, wie den gemischten Satz, den ich jedem Wiener Besucher nur ans Herz legen möchte.
Was ist dein persönliches Highlight auf der Tour?
Die Wanderung auf den Hausbergen Wiens. Wir erleben die Stadt aus einer anderen Perspektive und erfahren wie grün und ruhig Wien sein kann, ohne dass wir die Stadt verlassen.
An wen richtet sich die Reise?
Die Tour eignet sich für Kulturinteressierte mit Hang zu Natur, Gemütlichkeit und gutem Essen. Die Bewegung kommt auf den Stadtwanderungen nicht zu kurz, denn zu Fuß entdecken wir viel mehr.
Was sollten deine Gäste für die Reise mitbringen?
Freude, Neugierde, Empathie, Offenheit für eine ganz besondere Städtereise.
Was nehmen deine Gäste von der Reise mit nach Hause?
Die Stadt jenseits der ausgetretenen Pfade zu erleben und entdecken. Viele bleibende Eindrücke und den Wunsch nochmals wieder nach Wien zu reisen oder andere Touren mit mir als Reiseleiter zu unternehmen.
Wie bist du zum Reiseleiter geworden?
Ich habe nach meinen Studienabschlüssen bereits in Leipzig für ein anderes Reiseunternehmen Tages- und Wochenfahrten in Deutschland und dem europäischen Ausland als Reiseleiter gemacht. Das hat mir aufgrund der Arbeit mit Menschen und dem Vermitteln von Wissen sehr viel Spaß bereitet.
Und wie bist du zu Wikinger Reisen gekommen?
2002 habe ich eine Stellenannonce von Wikinger Reisen entdeckt und mich spontan beworben. Ich wurde ausgewählt und führe seitdem für Wikinger Reisen hauptsächlich Touren in Italien und Österreich und habe in diesem Jahr – nicht nur wie Wikinger-Reisen ein Jubiläum – sondern selbst ein kleines Jubiläum zu feiern, mit meiner 250. Wikinger-Tour. Bis zum heutigen Tag bereitet es mir Spaß die Gäste für meine Destinationen zu begeistern.
Was machst du, wenn du mal nicht mit Wikinger-Gruppen unterwegs bist?
Aufgrund der Saisonzeiten habe ich im Winter Freiräume. Die überbrücke ich durch Tätigkeiten in der Gastronomie, z.B. der Erlebnisgastronomie oder in einer Traditionskonditorei in Leipzig. Wo sich wieder der Bogen zu den Wiener Kaffeehäusern für mich schließt.