• Chiloé, Pinguine, Carretera Austral
  • Perito Moreno, Fitz Roy, Cerro Torre
  • Nationalpark Torres del Paine
Chile/Argentinien: Wanderreise (geführt)
Reisenummer
4520
Gästezahl
8 - 14 Personen
Reisedauer
22 Tage
Schwierigkeitsgrad
1-2 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
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Detaillierte Reiseinformationen

Wanderreise: (Un-)bekannte Highlights Patagoniens

Chiloé ist Chiles Insel der Feen und Mythen und bedeutet "am Ende der Welt". Und das ist der rote Faden unseres Abenteuers. Wir fahren entlang der Panorama-Traumstraße "Carretera Austral" durch tausendjährige Regenwälder. Vorbei an tiefblauen Seen und kaum besuchten Gebirgszügen bis zum größten Gletscher des Kontinents, dem 350 km langen Inlandeis. Unvergessliche Momente und die größten Höhepunkte erleben wir auf unseren Wanderungen in den eindrucksvollsten Landstrichen am anderen Ende der Welt. Zögere nicht länger und komm mit!

Stiefelkategorie 1-2
Reisedauer
22 Tage
Gästezahl
8 - 14 Personen
Karte der Reise 4520

Das erlebst du

1. Tag: Auf nach Chile!

Abflug Richtung Südamerika.

2. Tag: Santiago de Chile

Ankunft in Santiago und Transfer zum Hotel. Den Rest des Tages haben wir Zeit für Chiles Hauptstadt. Hotelübernachtung in Santiago. 20 km.

3. - 4. Tag: Insel Chiloé

Wir fliegen nach Puerto Montt und fahren mit Bus und Fähre in den Hauptort der grünen Insel Chiloé mit ihren kleinen bunten Häuschen, die sich im Gezeitenbereich auf Stelzen dicht aneinanderschmiegen. Sofern Wetter und Zeit es erlauben, fahren wir mit dem Boot zu den kleinen vorgelagerten Puñihuil-Inseln, die unter Kennern für ihre Pinguin-Kolonie bekannt sind. Am 4. Tag wandern wir im Nationalpark Chiloé durch verwunschene Küstenwälder. GZ ca. 3 Stunden. Am Abend fahren wir aufs Festland und nehmen die Fähre von Puerto Montt nach Chaitén (ca. 10 Std.). 1 Hotelübernachtung auf Chiloé und 1 Übernachtung an Bord der öffentlichen Nachtfähre. 175 und 290 km. (2 x F)

5. - 6. Tag: Chaitén und Pumalin-Park

Inmitten der feuchten Regenwälder, die sich vom Hinterland bis zur Pazifikküste erstrecken, verstecken sich die heißen Quellen von El Amarillo, in denen wir entspannen können. Pumalin – der Ort wo der Puma wohnt – erstreckt sich von der Küste bis zur argentinischen Grenze. Am 6. Tag wandern wir 3-4 Stunden durch tausendjährige patagonische Zypressenwälder, durch dichte Bambushaine und vorbei an Kaskaden und Wasserfällen – oft in Begleitung des unverkennbaren Rufes des kleinen Chucao-Vogels. 2 Hotelübernachtungen in Chaitén. 60 und 120 km. (2 x F)

7. - 8. Tag: Puyuhuapi und Quelat-Nationalpark

Heute startet unser Abenteuer auf der Carretera Austral mit der 1. Etappe Richtung Puyuhuapi. Wir wandern entlang des Yelcho-Flusses bis zu einem Aussichtspunkt, wo sich uns ein Panoramablick auf den gleichnamigen Gletscher eröffnet. GZ ca. 2 Stunden. Am 8. Tag starten wir unsere wohl schönste Tour entlang der Carretera Austral im Nationalpark Quelat. Der gewaltige Hängegletscher schiebt sich den Berghang hinunter, sein Schmelzwasser ergießt sich mit Getöse in mehreren Wasserfällen in die Laguna Témpanos. GZ ca. 3 Stunden. 2 Hosteríaübernachtungen in Puyuhuapi. 200 und 100 km. (2 x F)

9. - 10. Tag: Traumstraße Carretera Austral

Unsere nächste Etappe bringt uns in die regionale Hauptstadt Coyhaique. Unterwegs wandern wir im Nationalreservat Río Simpson mit seinen urigen Wäldern. GZ ca. 1 Stunde. Von Tag zu Tag wird die Landschaft spektakulärer. Insbesondere das Gebiet am Cerro Castillo, das wir am 10. Tag durchqueren, fordert mit seinen unzähligen Felstürmen und vergletscherten Flanken, eingebettet in immergrünen Urwald, zahlreiche Fotostopps. Am Nachmittag beginnt unsere Bootstour zu den Marmorhöhlen inmitten des tiefblauen Sees General Carrera. Hier haben die wilden Strömungen in über 6.000 Jahren ein Meisterwerk aus Stein, Farbe und Licht geschaffen. 1 Hotelübernachtung in Coyhaique und 1 Bungalowübernachtung bei Puerto Tranquilo. 2 x 220 km. (2 x F)

11. - 12. Tag: Exploradores-Tal

Unser Tagesziel: das Exploradores-Tal nördlich des patagonischen Eisfelds. Hier unternehmen wir eine kurze Wanderung in einem der wildesten Gebiete Chiles. GZ ca. 1 Stunde. Dann fahren wir weiter nach Puerto Guadal, malerisch am Seeufer gelegen. Auf dem Weg hierhin überqueren wir die markante, rote Brücke, die an Kaliforniens Golden Gate Bridge erinnert. Ein exzellentes Fotomotiv! Am 12. Tag wandern wir auf den historischen Spuren des Fossilien-Trails, bevor es weiter über die argentinische Grenze nach Los Antiguos geht. GZ 1-2 Stunden. Diese Strecke zählt landschaftlich zum Feinsten, was Patagonien zu bieten hat. 1 Bungalowübernachtung in Puerto Guadal und 1 Hosteríaübernachtung in Los Antiguos. 120 und 145 km. (2 x F)

13. - 14. Tag: Argentinische Pampa

Wir folgen der Abenteuerstraße "Ruta 40" weiter gen Süden. Hier, in der trockenen Pampa, erwandern wir – sofern das Wetter es zulässt – die imposante Schlucht des Río Pinturas und besuchen die historische Cueva de las Manos (UNESCO-Weltkulturerbe), die "Höhle der Hände". GZ 2-3 Stunden (ca. 1 Stunde bei schlechtem Wetter). Ein Fahrtag bringt uns am 14. Tag nach El Chaltén. Bei gutem Wetter erkennen wir schon von Weitem die unverwechselbare Form des Cerro Fitz Roy. 1 Hotelübernachtung in Gobernador Gregores und 1 Hosteríaübernachtung in El Chaltén. 465 und 310 km. (2 x F)

15. - 16. Tag: Cerro Torre und Perito Moreno

Nur wenige Berge glänzen mit einer so markanten, unverwechselbaren Erscheinung wie der Cerro Torre (3.128 m). Den Ausblick genießen wir auf unserer Wanderung im Los Glaciares-Nationalpark. GZ ca. 6 Stunden (2 Stiefel). Bei gutem Wetter eröffnet sich uns ein Blick, den wir unser Leben lang nicht vergessen werden. Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach El Calafate. Am 16. Tag führt uns ein Ausflug zur weltberühmten Gletscherzunge Perito Moreno, die wir bestaunen. Wer möchte, kann auf einer optionalen Bootstour der blauen Eismasse noch näher kommen. 2 Hosteríaübernachtungen in El Calafate. 230 und 160 km. (2 x F)

17. Tag: Puerto Natales – typisch Chile

Wir kehren zurück nach Chile und erreichen das Hafenstädtchen Puerto Natales, das Tor zum berühmten Nationalpark Torres del Paine. Hier steht der Besuch einer historischen Estancia (Farm) direkt am Eberhard-Fjord an. Woher der Name stammt, erfahren wir bei einem typischen Asado vom offenen Feuer. Mmmmh... köstlich! Hotelübernachtung in Puerto Natales. 445 km (F, A)

18. - 20. Tag: Highlight Torres del Paine

Unser großer Tag ist gekommen: Heute erreichen wir durch die patagonische Pampa den Nationalpark Torres del Paine. Nicht umsonst nennt man das Ende der Welt hier das raueste. Denn aufgrund der uns umgebenden Bergwelt herrscht ein eigenes Mikroklima. Dadurch können wir alle Jahreszeiten an nur einem Tag bzw. innerhalb nur weniger Stunden erleben. Hoffentlich ist der Wettergott uns hold und gibt den atemberaubenden Blick auf die namensgebenden Granittürme frei. Wow! In dieser einmaligen Kulisse, wo sich Kondor und Guanako noch Gute Nacht sagen, unternehmen wir drei spektakuläre Wanderungen zu den Höhepunkten des Nationalparks: GZ ca. 1 Stunde zum Wasserfall "Salto Grande", 1-2 Stunden am Grey-See mit seinem eisblauen Gletscher in der Ferne und 6-7 Stunden zum beliebten Aussichtspunkt "Las Torres" (2-3 Stiefel). Am 20. Tag nehmen wir Abschied von der einzigartigen Natur und fahren nach Punta Arenas, die südlichste Großstadt der Welt. 2 Hosteríaübernachtungen beim Torres del Paine-Nationalpark und 1 Hotelübernachtung in Punta Arenas. 180, 140 und 400 km. (3 x F)

21. Tag: Heimreise

Flughafentransfer und Rückflug via Santiago. (F)

22. Tag: Ankunft

Anforderungen

Stiefelkategorie 1-2

  • Mittlere Gehzeiten von 4 bis 5 Stunden.
  • Höhenunterschiede von durchschnittlich 400 Metern.
  • Einige Wanderungen können auch der 1- oder der 2-Stiefel-Kategorie entsprechen
  • Geeignet für Gäste mit normaler Kondition

Schwierigkeitsgrad

Wanderungen: 10 x leicht (1-4 Std.), 2 x moderat (6-7 Std.)

Bei dieser Reise stimmte einfach alles: nette Gruppe, sehr engagierte Reiseleitung, hervorragender Busfahrer, tolles Wetter, teils traumhafte Unterkünfte, ein Höhepunkt jagte den nächsten und das Ganze zu einem vernünftigen Preis.
Katrin R., Brüssel
Die Weite Patagoniens und die angenehme Reiseleitung haben uns so gut getan, dass wir unseren Alltag völlig hinter uns lassen und uns erholen konnten. Danke!
Claudia R., Wackerow
Eine großartige Reise mit atemberaubenden Naturerlebnissen! Manchmal war ich sprachlos ob der Schönheit! Ich komme wieder, schließlich habe ich Calafate-Beeren genascht! ;-)
Lisa Anette H., Berlin

So wohnst du

Die Unterkünfte im Detail

Vereinzelt kommt es vor Reisebeginn noch zu Änderungen. Mit den Reiseunterlagen erhältst du die endgültigen Namen deiner Unterkünfte.

Leistungen, Termine und Preise

  • Flug mit Iberia oder LATAM Airlines in der Economyclass nach Santiago de Chile und zurück von Punta Arenas, Inlandsflug mit LATAM Airlines oder Sky Airline von Santiago de Chile nach Puerto Montt
  • Flughafentransfers im Reiseland
  • Transport während der Reise in Vans, Kleinbus, Booten und per öffentlicher Fähre
  • 17 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels/-hosterías/-bungalows in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC, 1 Fährenübernachtung auf regulären Sitzbänken mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, 1 Bungalowübernachtung im Doppelzimmer mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen (3 Zimmer teilen sich 1 Bad)
  • 19 x einfaches Frühstück, 1 x landestypisches Abendessen
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren gemäß Reiseverlauf
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Reiseleitung
22-tägige Wanderreise

Reise-Nr: 4520

Gästezahl: 8 - 14 Personen

Anforderung: 1-2 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

CO2-Ausgleich
CO<sub>2</sub>-Ausgleich
7,78 t CO2

CO2-Fußabdruck deines Fluges

Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Eine CO2-Kompensation kann dir helfen, deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Der CO2-Ausgleich ist weder schwer noch teuer.

Der Welt etwas zurückzugeben, ist für uns eine besondere Herzensangelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungshilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förderschwerpunkte gibt einen Einblick in unsere jährlichen Erfolge (hier dargestellt für 2019).

Frauenförderung

380

Frauen erhalten Förderung zum Aufbau einer Selbstständigkeit.

Hungerhilfe

1.300

regelmäßige Mahlzeiten für Kindergarten- und Schulkinder.

Bildung

1.850

Schul- und Ausbildungsplätze für Kinder und Jugendliche.

Klimaschutz

32.000

Tonnen CO2 -Einsparung durch den Bau von Lehmöfen.

meinwikinger