• Geschichte pur: von der Megalithkultur zur Kolonialzeit
  • Kleines Hotel direkt am Meer
Spanien/Menorca: Studienreise mit Wandern (geführt)
Reisenummer
6284
Gästezahl
8 - 20 Personen
Reisedauer
8 Tage
Schwierigkeitsgrad
1 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
mehr
Detaillierte Reiseinformationen
ab € 1.295
pro Person

Wanderreise: Zauberhaftes Menorca

Irland unter blauem Himmel – so nannten die britischen Besatzer im 18. Jahrhundert die Insel Menorca. Dank zahlloser Steinwälle, sanftgerundeter Hügel, saftig grüner Weiden, rätselhafter Megalithbauten sowie unberührter Küstenabschnitte fühlten sie sich fast wie zu Hause. Komm mit uns auf Spurensuche und entdecke die jahrtausendealte Kultur dieser kleinen Mittelmeerinsel. Eingebettet in eine abwechslungsreiche, intakte Landschaft erwandern wir versteckte Täler und unbebaute Buchten, die natürlich auch mal zu einem erfrischenden Bad einladen.

Stiefelkategorie 1
Reisedauer
8 Tage
Gästezahl
8 - 20 Personen
Natur & Kultur
Karte der Reise 6284

Das erlebst du

Zur Anzeige der passenden Reisebeschreibung wähle bitte einen Termin aus:

1. Tag: Herzlich Willkommen03.10.21

Ankunft auf Menorca und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Ciutadella04.10.21

Der erste Ausflug gilt der Stadt Ciutadella. Am Nachmittag wandern wir an der Südküste von der Cala en Turqueta über die Cala Macarella zur Cala Galdana (GZ: 3 Std., +/- 60 m).

3. Tag: Der Inselnorden05.10.21

Nach dem Besuch des Nordkaps wandern wir zu den Buchten von Cavalleria, Binimel-là und Cala Pregonda (GZ: 3 Std., +/- 50 m). Danach fahren wir zum Fischerdorf Fornells und auf den Toro (357 m), den höchsten Berg Menorcas, mit herrlichen Ausblicken über die Insel.

4. Tag: Mahón06.10.21

Heute lernen wir die Hauptstadt bei einem Stadtbummel und den eindrucksvollen Naturhafen bei einer Bootsfahrt kennen. Am Nachmittag folgen wir vom Dorf Es Migjorn aus dem Barranc de Binigaus mit der großen Höhle Cova des Coloms bis zum Meer (GZ: 2 1/2 Std., +/- 70 m).

5. Tag: Zur freien Verfügung07.10.21

Wie wäre es mit einem Strandtag, um die schönen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten?

6. Tag: Der Naturpark S’Albufera08.10.21

Zunächst fahren wir zum Schieferkap von Favàritx im Nordosten. Auf einer Wanderung lernen wir die Landschaften des Naturparks S’Albufera kennen. Über Feldwege, Küstenpfade und Strände erreichen wir das Fischerdorf Es Grau (GZ: 3 1/2 Std., +/- 90 m). Abschließend besuchen wir eine Käserei.

7. Tag: Der Tag der Steine09.10.21

Heute beschäftigen wir uns mit der Megalithkultur Menorcas. Wir besuchen die schiffsähnliche Grabstätte Naveta des Tudons und die Dorfanlage von Torralba d’en Salord. Auf einer Wanderung (GZ: 2 1/2 Std., +/- 60 m) geht es dann zu den "Höhlenbuchten" Cales Coves mit zahlreichen Grabhöhlen.

8. Tag: Auf Wiedersehen10.10.21

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Anforderungen

Stiefelkategorie 1

  • Gehzeiten von 3 bis 4 Stunden.
  • Geringe Höhenunterschiede zwischen 100 und 200 Meter.
  • Unebene Pfade sind eher die Ausnahme.
  • Gut für Wandereinsteiger geeignet.

Insider-Interview

Fragen an Insider-Reiseleiterin Jutta

  • Welches sind deine Lieblingsorte auf Menorca?
    Da gibt es viele je nach Jahreszeit und persönlicher Stimmung. Zwei Leuchtturmlandschaften gehören definitiv dazu: Zum einen das grau-weiße Kap von Cavallería im zentralen Inselnorden. Ich genieße den herrlichen Ausblick auf die zerklüftete, ausgefranste Küste und das tiefblaue Mittelmeer, das sich mal unschuldig friedlich, mal wütend und tosend präsentiert. Nur 20 km weiter östlich reckt sich inmitten einer dunklen, faszinierenden Mondlandschaft der diagonal gestreifte Leuchtturm von Favàritx in den Himmel. Ein weiterer, wunderbarer Platz ist die bezaubernde Altstadt von Ciutadella mit ihrem besonderen Licht und ihrem mediterranen Charme.
  • Warum genau hat Menorca dich in seinen Bann gezogen?
    1991 schickte mich ein deutscher Reiseveranstalter nach Menorca. Ich vermutete ein “massentouristisches Mallorca in Klein“ und wurde komplett überrascht. Mich empfingen kleine, überschaubare Ferienorte, noch authentische Dörfer und Städte, eine bemerkenswerte Geschichte und eine überraschend intakte Natur. Die meisten Strände und Buchten waren nur zu Fuß zu erreichen! Und dann waren da noch die Menorquiner, herzlich, geradeheraus und zurückhaltend gleichermaßen, einfach liebenswert. Ich hatte „meinen“ Platz gefunden und beschloss nach zwei weiteren Saisons, Menorca zu meiner Wahlheimat zu machen.
  • Die Menschen in Menorca begeistern durch …
    ihre Bodenständigkeit und Bescheidenheit. Sie lieben ihre Insel, sind sehr stolz auf sie. Im Großen und Ganzen haben sie allen Verlockungen des schnellen Geldes durch den Tourismus fast trotzig widerstanden. Viele attraktive Küstenlandschaften blieben dank Bürgerinitiativen von Bebauung verschont. Ich bewundere sie für diese Starrköpfigkeit, bedeutete sie doch in der Konsequenz mit nur einem kleinen Stück vom touristischen Balearen-Kuchen zufrieden zu sein. Ihre Authenitizität konnten sie so bis heute bewahren.
  • Wenn du ein Bild von Menorca malen würdest? Wie würde es aussehen?
    Ein Aquarell in warmen Rot-, Braun- und Ockertönen mit vielen grünen Klecksen, umgeben von leuchtenden Türkis- und Blautönen.
  • Wonach riecht Menorca für dich und welcher Geschmack legt sich auf deine Zunge wenn du daran denkst?
    Menorca riecht nach Salz, Rosmarin und Mahon-Kamille an der Küste, nach frischem Gras und einem “Duft-Potpourri” von Wildblumen im Inselinneren und dem frisch würzigem Aroma der Pinien in den Wäldern. Menorca schmeckt wie ein Wein, der herb und lieblich gleichermaßen ist.
  • Was ist dein persönliches Highlight auf der Tour?
    Die Reise wurde von mir „komponiert“, um meinen Gästen in einer kompakten Woche meine persönlichen Glanzlichter in einer Art Best of Menorca zu zeigen. Jeder einzelne Tag dieser Tour ist für mich erlebenswert.
  • An wen richtet sich die Reise?
    Diese 8-tägige Wanderstudienreise ist eine wunderbare Gelegenheit, die Unbekannteste der Balearen kennenzulernen. Sie bietet eine Mischung aus kürzeren, abwechslungsreichen Wanderungen in ihre markantesten Landschaften, gepaart mit dem Kennenlernen ihrer bemerkenswerten Geschichte. Wir erleben die mannigfaltigen Facetten ihrer Kultur auf eine sehr profunde, und komplette Art.
    Kurzum: Diese Reise ermöglicht eine intensive Begegnung mit Menorca.
  • Was sollten deine Gäste für die Reise mitbringen?
    Bei dieser 1-Stiefel-Reise mischen sich Wanderungen mit kulturellen Besichtigungen. Die Wanderungen sind eher kurz mit einer reinen Gehzeit von 2 bis 3,5 Stunden. Große An- und Abstiege gibt es nicht, dennoch ist das Gelände auf Menorca generell uneben, steinig und manchmal felsig. Eine mittlere Kondition und Trittsicherheit sind also erforderlich. Diese Reise eignet sich sehr für kulturinteressierte Wandereinsteiger und Genusswanderer.
  • Was nehmen deine Gäste von der Reise mit nach Hause?
    Dass es noch Orte gibt, die aus sich selbst heraus die Möglichkeit bieten, innezuhalten, zu überraschen, eine gute Zeit zu haben und nachhaltig zu Hause zu wirken.
  • Wie bist du zur Reiseleiterin geworden?
    Im Frühjahr 1994 verlagerte ich meinen Lebensmittelpunkt auf die Insel und begann freiberuflich als Ausflugsreiseleiterin zu arbeiten. 25 Jahre später, fühle ich mich noch immer privilegiert, einen Beruf ausüben zu dürfen, der mir sehr viel Freude und Spaß bereitet. Trotz aller Nachteile, die eine freiberufliche und damit unsichere Tätigkeit gegenüber einer sicheren Festanstellung mit sich bringt, würde ich mich immer wieder dafür entscheiden.
  • Was machst du wenn du mal nicht mit Wikinger-Gruppen unterwegs bist?
    Zusammen mit meinem Wikinger-Kollegen und Lebenspartner Ralf Freiheit konzipieren und begleiten wir seit vielen Jahren unsere eigenen Ausflüge, die das echte, unverfälschte, oft im Verborgenen liegende Menorca zeigen und ganz wichtig: Begegnungen mit seinen Bewohnern ermöglichen. Um zu den versteckten Schönheiten und Plätzen zu gelangen, heißt es auch für unsere Tagesgäste, bereit zu sein, Spaziergänge und kleine Wanderungen zu unternehmen. Seit 2010 der historische Camí de Cavalls, ein rundum die Insel verlaufener, 180 km langer Wanderweg geöffnet wurde, bieten wir geführte Tageswanderungen an. Selbstverständlich arbeite ich auch als „local guide“, mache Stadtführungen, Touren mit kulturellem Inhalt und bin für den Tourismusverband Menorca tätig, innerhalb und außerhalb der Saison. Über die Wintermonate übernehme ich auch gern Übersetzungsaufträge und natürlich bleibt dann auch Zeit zum Entspannen und Auftanken.
  • Und wie bist du zu Wikinger Reisen gekommen?
    Ralf war Anfang der 90iger Jahre einer der Ersten, die Menorca als Wander-Destination entdeckten und die ersten deutschsprachigen Gruppenwanderreisen begleitete. Auch ich führte bald meine ersten Wandergruppen.
    Als dann Frank Mittelbach 1996 für Wikinger Reisen Menorca als mögliches neues Wanderziel erkundete, nannten ihm, über viele Umwege, die Menorquiner unsere Namen.
    Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit Frank und einer großartigen Zusammenarbeit mit Wikinger Reisen.
    Ein Jahr später kamen die ersten Wikinger-Gäste auf die Insel. Zunächst gab es nur eine 14-tägige Wanderreise. Als 2001 Wikinger mit den Natur- und Kulturreisen startete, stieg auch ich mit ein. Seither eröffnen und schließen die Wikinger-Touren meine touristische Saison auf der Insel.
    Mittlerweile bietet Wikinger Reisen insgesamt sieben unterschiedliche Touren an, um diese Balarenschönheit zu Fuß und auch mit dem Rad zu entdecken.

Die Reise bietet wunderbare Möglichkeiten, die überraschende landschaftliche Vielfalt Menorcas auf kürzeren Wanderungen kennenzulernen, kombiniert mit dem Eintauchen in ihre wechselvolle Geschichte, in deren Verlauf so viele Kulturen Spuren und Traditionen hinterlassen haben.

Insider Jutta Vaupel
1993 wurde Menorca zum Biosphären-Reservat erklärt. Rund 43% der Inselfläche stehen seitdem unter dessen Schutz. Durch unsere kleinen Gruppen und dem sensiblen Umgang mit der Natur trägt die Wikinger- Art zu reisen dazu bei, die Region auf nachhaltige Art zu nutzen und gleichzeitig zu bewahren.
Christian Schröder, Wikinger-Nachhaltigkeitsbeauftragter

So wohnst du

Hotel Bahia
Cala Santandria

Hotel:
Das familiengeführte Hotel Bahia verfügt über 13 Zimmer, Restaurant mit Terrasse und Blick über die Bucht.

Zimmer:
Einfach und geschmackvoll eingerichtet mit Heizung, Telefon, Föhn, Mietsafe und WLAN. Die Unterbringung erfolgt ggfs. in einem Nachbargebäude.

Verpflegung:
Frühstück und Abendessen in Büfettform oder als Menü.

Lage:
Oberhalb der traumhaften Badebucht Cala Santandria mit weißem Sandstrand. In die nahegelegene Stadt Ciutadella fahren regelmäßig Linienbusse, zu Fuß liegt sie ca. 35 Minuten entfernt.

zur Website des Hotels

Leistungen, Termine und Preise

  • Flug mit Eurowings, Lufthansa, Iberia, Swiss, TUIfly oder Vueling Airlines in der Economyclass nach Mahón und zurück (ggf. mit Umstieg in Deutschland oder Spanien)
  • Alle Transfers auf Menorca laut Programm ab/bis Flughafen
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren gemäß Reiseverlauf
  • Touristensteuer
  • Immer für dich da: die deutschsprachige Wikinger-Studienreiseleiterin Jutta Vaupel
8-tägige Wanderreise

Reise-Nr: 6284 Katalogseite ansehen

Gästezahl: 8 - 20 Personen

Anforderung: 1 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

ab € 1.295
CO2-Ausgleich
CO<sub>2</sub>-Ausgleich
0,40 t CO2

CO2-Fußabdruck deines Fluges

Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Eine CO2-Kompensation kann dir helfen, deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Der CO2-Ausgleich ist weder schwer noch teuer.

Der Welt etwas zurückzugeben, ist für uns eine besondere Herzensangelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungshilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förderschwerpunkte gibt einen Einblick in unsere jährlichen Erfolge (hier dargestellt für 2019).

Frauenförderung

380

Frauen erhalten Förderung zum Aufbau einer Selbstständigkeit.

Hungerhilfe

1.300

regelmäßige Mahlzeiten für Kindergarten- und Schulkinder.

Bildung

1.850

Schul- und Ausbildungsplätze für Kinder und Jugendliche.

Klimaschutz

32.000

Tonnen CO2 -Einsparung durch den Bau von Lehmöfen.

meinwikinger