• Die ursprüngliche Bergwelt der Alpujarras
  • Maultierpfade, weiße Dörfer & Tapas-Kultur
Spanien/Andalusien: Wanderreise (geführt)
Reisenummer
6154
Gästezahl
10 - 20 Personen
Reisedauer
8 Tage
Schwierigkeitsgrad
1-2 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
mehr
Detaillierte Reiseinformationen
ab € 1.198
pro Person

Wanderreise: Wandergenuss am Fuß der Sierra Nevada

Einzigartige Wandererlebnisse, Ausblicke auf 3.000er-Gipfel und das Mittelmeer, mittelalterliche Bergdörfer – das ist die Bergwelt der Alpujarra im Süden der Sierra Nevada. Auf schmalen Maultierpfaden und entlang jahrhundertealter Wasserkanäle erobern wir diese Region zu Fuß. Auf einem Tagesausflug erleben wir Granada auch mal abseits der Touristenströme. Wir genießen die regionale Tapas-Kultur und lassen unsere Wanderwoche bei einem gemeinsamen Kochabend kulinarisch ausklingen.

Stiefelkategorie 1-2
Reisedauer
8 Tage
Gästezahl
10 - 20 Personen
Wandern & mehr
Karte der Reise 6154

Das erlebst du

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1. Tag: Bienvenido a Andalucía01.10.21

Flug nach Málaga und Transfer nach Lanjarón (ca. 1 1/2 Std.).

2. Tag: Wasserkanäle & Brunnen02.10.21

Aufgrund seiner eisenhaltigen Heilquellen ist Lanjarón zu einem beliebten Thermalbad avanciert. Vorbei an zahlreichen Brunnen wandern wir durch das alte Viertel Barrio Hondillo. Entlang natürlicher Wasserkanäle genießen wir die Ausblicke und besuchen unterwegs eine kleine Käserei (GZ: 3 1/2 Std., +/- 260 m).

3. Tag: Das Tor der Alpujarra03.10.21

Unsere Rundwanderung führt uns hinab ins Tal von Lanjarón (GZ: 3 1/2 Std., +/- 350 m). Auf dem Weg erklimmen wir die maurische Burgruine, die auf einem steil aufragenden Fels über dem Tal thront. Unser Anstieg auf die gegenüberliegende Talseite wird mit herrlichen Ausblicken auf Lanjarón, die umliegende Bergwelt und das Mittelmeer belohnt.

4. Tag: Granada mal anders04.10.21

Wir unternehmen eine Wanderung oberhalb der legendären "roten Burg" (GZ: 3 Std., + 250 m, - 375 m). Das großartige Panorama der Alhambra, die im Frühjahr oft schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada, das Altstadtquartier Albaycín und der Sacromonte mit dem ehemaligen Zigeunerviertel erwarten uns. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Erkundungen, bevor wir uns in einer typischen Bar zum Tapas-Abendessen treffen.

5. Tag: Dörfer der Poqueira-Schlucht05.10.21

Heute erwandern wir die ursprünglichen Dörfer Capileira, Bubíon und Pampaneira (GZ: 2 1/2 Std., + 400 m, - 250 m). In einer typischen Bodega lassen wir den Tag mit Tapas und einem Glas Hauswein gemütlich ausklingen.

6. Tag: Zur Erholung06.10.21

Einen Tag am Pool genießen oder eine weitere fakultative Rundwanderung unternehmen – wonach steht dir heute der Sinn? Am Abend kochen wir gemeinsam mit dem Hotelchef und erhalten eine kleine Flamenco-Kostprobe.

7. Tag: Die „Mittelalter-Route"07.10.21

Unsere letzte Wanderung führt uns über einen Abschnitt der sogenannten "Mittelalter-Route" (GZ: 2 Std., + 220 m, - 70 m). Auf Maultierpfaden geht es durch die traditionellen Bergdörfer der Alpujarra nach Busquístar. Danach bringt uns der Bus zum "Schinkendorf" Trevélez. Hier trocknen die Serranoschinken auf 1.500 Metern Höhe und zergehen anschließend auf der Zunge.

8. Tag: Hasta la vista!08.10.21

Bustransfer nach Málaga und Heimreise.

Anforderungen

Stiefelkategorie 1-2

  • Mittlere Gehzeiten von 4 bis 5 Stunden.
  • Höhenunterschiede von durchschnittlich 400 Metern.
  • Einige Wanderungen können auch der 1- oder der 2-Stiefel-Kategorie entsprechen
  • Geeignet für Gäste mit normaler Kondition

Insider-Interview

Fragen an Insider-Reiseleiterin Alexandra

  • Welches sind deine 3 Lieblingsorte in Andalusien?
    1. Mein liebster Lieblingsplatz ist oberhalb des Cortijo de Las Tomas, meinem ehemaligen Arbeitsplatz als Aushilfsschäferin auf knapp 2.200 m Höhe. Er liegt am Fuß der höchsten Berge der Sierra Nevada, dem Pico del Veleta und Mulhacén. Der Blick ins Poqueira-Tal bis hinunter auf das Mittelmeer ist einfach grandios. Die Wanderung entlang der alten Wasserkanäle ist einer der schönsten Höhenwege der südlichen Abdachung der Sierra Nevada.
    2. Die Bar Los Faroles im Sacromonte, Granada. Kiki, der Betreiber, Zigeuner vom alten Schlag und selbst ein Urgestein, beschallt vorzugsweise am Wochenende den Berg mit klassischer Musik. Ich sitze unter ehrwürdigen und weniger ehrwürdigen Zigeunern. Persönlichkeiten, die kein Casting besser platzieren könnte und schaue von einem UNESCO-Weltkulturerbe zum anderen UNESCO-Weltkulturerbe, der Alhambra.
    3. Die gemütliche Bodega Alacena in Capileira, dem höchstgelegen Dorf in der Poqueira-Schlucht. Eine traditionelle Bodega, deren Familie ich schon seit 25 Jahren kenne. Der Familienbetrieb überzeugt mit fassgereiftem Wein und Tapas mit riesigen Tomaten mit Knoblauch und Olivenöl, Ziegen- und Schafskäse sowie luftgetrockneten Würsten und Schinken.
  • Warum genau hat Andalusien dich in seinen Bann gezogen?
    Mich fasziniert der kulturelle Schmelztiegel in Andalusien. Ob in der Architektur, in Musik und Tanz oder dem Menschschlag, hier trifft der Orient den Okzident. Seit meiner Studienzeit als Erasmus-Studentin in Granada hat mich die Bergwelt der Sierra Nevada in den Bann gezogen. Früher noch als Wintersportdestination, wo wir zum Studententarif jeden Mittwoch die Nordflanken abfuhren, entdeckte ich später die Wanderwege der Alpujarras, der südlichen Abdachung. Auf uralten Maultierpfaden und entlang jahrhundertealter Wasserkanäle führen sie hoch zu wunderbaren Glazialseen und auf den höchsten Gipfel des spanischen Festlands.
  • Die Menschen begeistern durch …
    Ich mag diesen Menschenschlag: harte Schale, weicher Kern. Sie geben sich etwas ruppig nach Außen, haben aber ein großes Herz und vor allem viel Humor. Dieser Umgang der Andalusier untereinander erschließt sich allerdings nur demjenigen, der gewisse Sprachkenntnisse erworben hat. Am besten im "Andaluz". Manche sagen, es ist schlecht gesprochenes Spanisch – oder ist es doch ein eigener Dialekt? Die Andalusier übertreiben gerne, sind lebensfroh, lautstark und mitteilungsfreudig. Als große Freunde des Diminutivs wird alles verniedlicht, José wird zu Joselito, eine alte Dame wird im Laden als niña = Mädchen angesprochen. Das ist es, was ich an den Menschen hier liebe. Sie sind authentisch und liebevoll im Umgang. Ob Stadt- oder Bergwelt, jede Region offenbart eine ureigene Ausprägung. Den Andalusier gibt es gemeinhin nicht.
  • Wenn du ein Bild Andalusiens malen würdest? Wie würde es aussehen?
    Bei meinem Gemälde stehe ich auf einem mit Stechginster in leuchtendem Gelb überzogenen Bergrücken. Ich sehe den Frühnebel aus dem Tal von Lanjarón ziehen. Auf der anderen Seite liegen die terrassierten Felder unterhalb des langgezogenen Kurstädtchens noch im Schatten. Hoch oben die im Frühjahr noch verschneiten 3.000er der Sierra Nevada. Die ganze Szene ist in intensives Sonnenlicht getaucht.
  • Wonach riecht und klingt Andalusien?
    In unteren Berglagen riecht es nach Orangen-, Jasmin- und Olivenblüten, weiter oben nach Ginster. Ich höre eine Ziegenherde mit ihren Glöckchen in der Nähe weiden.
  • Was ist dein persönliches Highlight auf der Tour?
    Der Tagesausflug nach Granada. Abseits der Touristenströme wandern wir vorbei am ehemaligen maurischen Friedhof über Wiesen und Bergpfade oberhalb der Alhambra und ihrer legendären Gärten. Hier genießen wir in herrlicher Ruhe wunderbare Ausblicke auf die Sierra Nevada, den Sacromonte und die Altstadt bis in die Ebene von Granada. Auch die "Mittelalterroute" durch die zahlreichen Bergdörfer der Alpujarra besticht mit ihren schönsten Abschnitt oberhalb des Hochgebirgsflusses Trevélez. Im Frühjahr führt er Schmelzwasser und rauscht beständig. Die Wanderung ins Tal von Lanjarón zählt von den Rundwanderungen im Programm zu meinen Favoriten. Sie gewährt tolle Blicke und ist abwechslungsreich ist.
  • An wen richtet sich die Reise?
    An Wanderer mit einem Herz für die mediterrane Bergwelt mit ihren tiefen Tälern und Schluchten und deren typischer Ginster- und Kräuterflora. Liebhaber trockener Weine und bodenständiger Tapas. Die traditionelle, maurisch geprägte Architektur der urigen Bergdörfer tut ihr übriges. Wer den Orient im Okzident sucht, wird hier fündig.
  • Was sollten deine Gäste für die Reise mitbringen?
    Wanderspaß, Weltoffenheit und Appetit!
  • Was nehmen deine Gäste von der Reise mit nach Hause?
    Erlebnisreiche Wanderungen in einzigartiger Bergwelt. Begegnungen mit Einheimischen. Leckere Weine und bodenständige Tapas. Neue kulinarische Erfahrungen, darunter auch Kochkurs à la andaluz. Viele Geschichten zu Land und Leuten. Musik und Tanz, der unter die Haut geht: der Flamenco.
  • Beruf oder Berufung? Wie bist du zu Wikinger Reisen gekommen?
    Ich bin von Haus aus Kultur-Nomadin und bewege mich seit meiner Kindheit zwischen Orient und Okzident. Als angehende Kunsthistorikerin und Bauforscherin wollte ich nach meiner Spezialisierung auf islamische Baukunst meine Forschungen zu einer Doktorarbeit über die Alhambra in Granada finanzieren. Eine meiner Studienkolleginnen hatte sich 1999 bei Wikinger Reisen beworben und ich hatte die Idee, es ihr gleich zu tun. Die angebotenen Andalusien-Rundreisen, die ich bis dato für spanische Unternehmen geführt hatte, waren ausnahmslos Busreisen, zu wenig Bewegung für mich. Die Doktorarbeit wurde nie zu Ende geschrieben, dafür bin ich heute als professionelle Weltenbummlerin vom mediterranen Kulturaum bis Nordnorwegen unterwegs, bereise Nord- und Ostafrika bis Sri Lanka oder radle mit meinen Gästen durch das wunderschöne Kuba.
  • Was machst du, wenn du mal nicht mit Wikinger-Gruppen unterwegs bist?
    Seit ich als Reiseleiterin das ganze Jahr auf Achse bin, habe ich kaum Zeit für Hobbys. Das ist der Preis, den ich zahle für das aufregende Reiseleiterdasein. In meiner Freizeit lese ich viel, gerne historische Reiseliteratur und aktuelle Literatur der Länder, in die ich meine Gäste entführe. Die Zeit zuhause verbringe ich mit meiner Familie und meinen engsten Freunden, die mir nach fast 20 Jahren Reiseleiterdasein noch die Treue halten.

„Alpujarra – cielo, vida y agua.‘ Die Alpujarra ist ein Gedicht: Im Frühjahr kleiden sich ihre tiefen Täler und Schluchten mit bunten Wiesen, verschiedensten Ginster- und Kräuterarten. Im Herbst bieten sie das reinste Schlaraffenland: Granatäpfel, Feigen, Trauben und Walnüsse. Seit meiner Studienzeit in Granada ist mir die südliche Bergwelt am Fuße der Sierra Nevada zur zweiten Heimat geworden. Genießt mit mir diese einzigartige Naturlandschaft und deren regionale Gaumenfreuden!"

Insider Alexandra Ade

So wohnst du

Hotel Alcadima
Lanjarón

Hotel:
Unser familiär geführtes Drei-Sterne-Hotel Alcadima bietet neben 50 Zimmern ein Restaurant, eine Bar mit Terrasse und einen schönen Garten mit Pool. Sauna, Dampfbad und Jacuzzi stehen uns gegen Gebühr zur Verfügung.

Zimmer:
Die gemütlichen Zimmer sind mit Klimaanlage, TV, Safe, Minikühlschrank, Wasserkocher, WLAN und teilweise Balkon oder Terrasse ausgestattet.

Verpflegung:
Frühstück und abends ein traditionelles andalusisches Drei-Gang-Menü. An einem Abend kochen wir uns unser Menü unter Anleitung selbst.

Lage:
Das Hotel befindet sich am Ortsrand des Thermalbads Lanjarón, in den südlichen Ausläufern der Sierra Nevada.

zur Website des Hotels

Leistungen, Termine und Preise

  • Flug mit Lufthansa oder Iberia in der Economyclass nach Málaga und zurück
  • Alle Transfers in Spanien laut Programm ab/bis Flughafen
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension (inkl. Tapas-Abendessen am 4. Tag)
  • Programm wie beschrieben
  • Käsereibesuch mit Verkostung, Bodegabesuch mit Tapas und Hauswein, Kochkurs mit Flamencovorführung im Hotel, Schinkenverkostung
  • Immer für dich da: die deutschsprachige Wikinger-Reiseleiterin Alexandra Ade
8-tägige Wanderreise

Reise-Nr: 6154

Gästezahl: 10 - 20 Personen

Anforderung: 1-2 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

ab € 1.198
CO2-Ausgleich
CO<sub>2</sub>-Ausgleich
0,66 t CO2

CO2-Fußabdruck deines Fluges

Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Eine CO2-Kompensation kann dir helfen, deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Der CO2-Ausgleich ist weder schwer noch teuer.
Wikinger Reisen

Wikinger Reisen ist Marktführer im Bereich Wanderreisen. Hinzu kommen Abenteuer-, Trekking- und Radreisen an die schönsten Orte der Welt. Das innovative Familienunternehmen mit 50 Jahren Wanderkompetenz steht für nachhaltigen Qualitätsurlaub und einen unverwechselbaren Stil.


Sozial und Ökologisch aus Überzeugung

Georg Kraus Stiftung

"Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg." Mit jeder Wikinger-Reise unterstützt du die Arbeit der Stiftung, denn ein Fünftel des Gewinns fließt direkt in über 50 Bildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Die Ofenmacher e. V.

Rauchfreie Lehmöfen statt offenes Feuer. Mit 15 € kompensierst du 1 Tonne CO2. Außerdem hilfst du einer Familie in Nepal, da ein rauchfreier und sicherer Ofen gebaut wird.

meinwikinger