Reiseverlauf
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1. Tag: Anreise
Eigenanreise nach Warschau. Treffen mit der Reiseleitung am Bahnhof Warschau und zehnminütiger Spaziergang zum Hotel (1 Ü).
2. Tag: Der schönste See Masurens
Auf nach Masuren (ca. 200 km, 3 Ü) zum Ufer des Nidzkie-Sees. Mit seiner fjordartigen Form und Hochufern gilt er als der schönste See Masurens. Wir wandern von Bucht zu Bucht, genießen die Stille der Johannisburger Heide und Ausblicke auf die weißen Segel der Boote (GZ: 2 1/2 Std., +/- 20 m).
3. Tag: Die Segelmekka Polens
Unsere Wanderung startet am idyllischen Kruklin-See und führt auf den Spuren der masurischen Geschichte zu einem alten Getreidespeicher. Am Strand von Żywki wartet eine herrliche Badepause auf uns. Weiter geht’s durch die Masurische Landschaft bis ins charmante Kruklanki. Dort lassen wir den Tag entspannt bei traditionellen Kartacze ausklingen – einfach köstlich! Am Nachmittag unternehmen wir eine schöne Bootstour (GZ: 3 Std., +/- 20 m).
4. Tag: Rundtour Masuren
Unsere Rundtour führt uns zunächst nach Święta Lipka mit der berühmten barocken Wallfahrtskirche. Wir wandern nach Reszel (GZ: 1 1/2 Std. +/- 50 m), wo die Ordensburg aus dem 14. Jahrhundert über der Altstadt thront und einen schönen Blick auf die Umgebung bietet. An der Wolfsschanze (Wilczy Szaniec), werfen wir einen kurzen Blick auf die Ruinenanlage von Hitlers ehemaligem Hauptquartier. Den entspannten Abschluss bildet Sztynort mit dem leicht verwunschenen Palast der Familie von Lehndorff direkt am See und dem lebendigen Yachthafen. Eine spannende Tour durch masurische Kultur, Geschichte und Natur.
5. Tag: Das Venedig Masurens
Transfer zum Wandereinstieg. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und folgen der grün-goldenen Kulturlandschaft Masurens nach Mikolajki/Nikolaiken, dass aufgrund von zahlreichen Brücken auch Venedig Masurens genannt wird (GZ: 2 1/2 Std., +/- 50 m). Auf einer weiteren Bootstour lernen wir die Seenlandschaften rund um Mikolajki kennen. Weiter geht es zu unserem Hotel, das malerisch am Ufer des Krutinnen-Flusses liegt (3 Ü in Krutyn).
6. Tag: So zärtlich schlängelt sich der Fluss
Auf zum Mokre-See! Über eine Waldallee, die von hundert Jahre alten Eichen und Kiefern gesäumt ist, erreichen wir den See. Entlang des Seeufers gehen wir bis zum Wehr auf dem Krutinnen-Fluss (GZ: 3 Std., +/- 50 m). Dieser begleitet uns dann durch ein lichtes Wäldchen bis nach Krutyn, wo wir in Boote steigen. Wir lassen uns gemächlich staken. Herrlich – der Krutinnen-Fluss von seiner schönsten Seite.
7. Tag: Kajaktour auf der Krutynia
Die Strecke von Krutyń nach Ukta gilt nicht ohne Grund als eine der eindrucksvollsten Kajaketappen der Region. Der Fluss schlängelt sich in weiten Bögen durch eine Landschaft, die wirkt, als wäre sie seit Jahrhunderten sich selbst überlassen. Immer wieder tauchten wir in grüne Waldkorridore ein. Hier spürt man die Johannisburger Heide in ihrer ursprünglichsten Form: ruhig, kraftvoll und fast zeitlos. Hinter Zielony Las verändert sich das Bild langsam – die Wälder werden feuchter, Erlen treten an die Stelle der Kiefern und hohes Schilf säumt nun die Ufer. Kurz vor Ukta wird der Fluss wild und verwunschen: Umgestürzte Stämme liegen im Wasser, dicht und verschlungen – ein Abschnitt, der nicht umsonst den Beinamen „Kleiner Amazonas“ trägt (FZ: 3 1/2 - 4 Std., 13 km, anfängergeeignet).
8. Tag: Höhepunkte Warschaus
Transfer nach Warschau (1 Ü). Links Wolkenkratzer- Skyline, rechts die roten Dächer des Warschauer Schlosses und auf der Weichsel schaukeln ein paar Anglerboote: Warschau ist eine Stadt voller Kontraste. Doch vor allem die UNESCO-geschützte Altstadt mit ihrem beschaulichen Marktplatz gilt als das schönste Fleckchen der polnischen Hauptstadt.
9. Tag: Heimreise
Frühstück und eigene Rückreise ab Warschau (ohne Reiseleitung).











