• Anspruchsvolle Hochgebirgswanderungen
  • Gemütlicher Gasthof im traditionsreichen Bergsteigerdorf
  • Urige Hütten unterwegs
Steiermark: Wanderreise (geführt)
Reisenummer
5412
Gästezahl
8 - 16 Personen
Reisedauer
8 Tage
Schwierigkeitsgrad
3 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
mehr
Detaillierte Reiseinformationen

Wanderreise: Sinfonie aus Fels und Wasser – der Nationalpark Gesäuse

Keine Seilbahnen oder Skianlagen, keine größeren Orte oder Hotels, nur einige Gasthöfe, dafür aber viel Ursprünglichkeit inmitten einer Bergwelt, wie sie schöner nicht sein könnte. Zu Recht ist die Region zum jüngsten Nationalpark Österreichs ernannt worden. Da die Enns mit „Sausen und Brausen“ durch das 17 km lange Tal schießt, links und rechts flankiert von über 2.000 m aufragenden Bergmassiven, nannte man ihn nach dem seit Jahrhunderten existierenden Namen „Gesäuse“. Oft beschrieben als Sinfonie aus Fels und Wasser, zieht die Region mit ihren schroffen Gipfeln, tosenden Bächen und mit Blumenteppichen überzogenen Almen jeden Naturfreund in ihren Bann. Ein gut ausgebautes Wegenetz bleibt allerdings allein dem Bergwanderer und Kletterer vorbehalten.

Stiefelkategorie 3
Reisedauer
8 Tage
Gästezahl
8 - 16 Personen
Karte der Reise 5412

Das erlebst du

1. Tag: Individuelle Anreise
2. Tag: Gsengscharte und Haindlkar

Vom Gasthof wandern wir immer am Johnsbach entlang auf dem „Sagenweg“, bis wir steil hinauf zur Gsengscharte (1.219 m) steigen, am Ende mit Hilfe von Stahlseilen und Ketten. Der Blick ist einfach sagenhaft! Vor uns liegt die Nordwand der Hochtorgruppe, durch die der schwierige Klettersteig „Peternpfad“ verläuft, benannt nach dem legendären Wilderer „Schwarzer Peter“. Auf der Haindlkarhütte kehren wir ein. Der darauffolgende Abstieg ins Ennstal ist einfach (GZ: 5 1/2 Std., + 600 m, - 650 m).

3. Tag: Johnsbacher Höhenweg

Unsere Rundwanderung bringt uns hinauf auf den Eisenerzer Kamm, auf dem wir verschiedene Gipfel queren. Auf einer eher unbekannten Bergspitze abseits des Weges haben wir ein unglaubliches 360°-Panorama! Ein schönerer Rastplatz ist kaum vorstellbar. Nach dem Besuch der Mödlinger Hütte geht es wieder hinab ins Tal (GZ: 6 1/2 Std., +/- 900 m).

4. Tag: Admonter Hütte und Mittagskogel

Der heutige Tag ist ein Highlight! Erstmals steht mit dem Mittagskogel (2.041 m) bzw. der Admonter Warte (1.804 m) ein „richtiger“ Gipfel auf dem Programm. Die Aussicht reicht bei klarer Witterung vom Großglockner über Dachstein, Grimming, Mühl- und Waldviertel bis zum Hochschwab-Massiv. Empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten gibt es gleich zwei, so dass die Tour auch bei wechselhafter Witterung ein Erlebnis ist (GZ: 7 Std., +/- 1.200 m).

5. Tag: Zur freien Verfügung

Das waren drei anstrengende Tage, eine Pause tut gut!

6. Tag: Ennstaler Hütte

Langer, aber recht einfacher Aufstieg durch Wald und über Almwiesen mit prächtiger Aussicht bis zur Ennstaler Hütte auf 1.544 m älteste Berghütte im Nationalpark. Ein guter Platz zur Erholung, während vielleicht die ambitionierten Teilnehmer noch auf den Tamischbachturm (2.035 m) steigen wollen, einen der spektakulärsten Aussichtsgipfel im Gesäuse (zusätzlich 2 1/2 Std., +/- 500 m). Der Abstieg erfolgt auf einem schmalen Bergsteig und auf Forstwegen (GZ: 4 1/2 Std., +/- 950 m).

7. Tag: Quer durch die Hochtorgruppe

Von der Enns zieht sich ein Pfad hinauf zum Fuß eines 300 m hohen Wasserfalles, den wir auf einem bereits 1892 erbauten Steig über Leitern und mit Hilfe von Stahlseilen umgehen. Auf der vor dem Hochtor (2.369 m) gelegenen Hesshütte machen wir eine wohlverdiente Rast und gehen dann auf einem herrlichen Panoramaweg zum Aussichtspunkt. Hier schaut man fast 1.400 m senkrecht hinunter zu unserem Startpunkt. Die Wanderung endet direkt bei unserem Gasthof (GZ: 7 Std., + 1.400 m, - 1.100 m).

8. Tag: Abreise
Programm

Wanderprogramm (3 Stiefel):
Da es keine Seilbahn oder andere Aufstiegshilfen, auch keine hochgelegenen Zufahrtsstraßen gibt, sind die Bergwanderungen immer mit beträchtlichen Auf- und Abstiegen oft über 1.000 Höhenmeter verbunden. Viele der Gipfel, steilen Felshänge und hochgelegenen Hütten sind nur auf schmalen, oft ausgesetzten Pfaden, gelegentlich sogar auf mit Stahlseilen, Klammern und Metallleitern gesicherten Klettersteigen zu erreichen. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition sind daher unbedingte Voraussetzung. Aufgrund der günstigen Lage unseres Gasthofes sind keine oder nur kurze Transfers notwendig. Für die Mittagspause liegt immer eine der mit viel österreichischer Gemütlichkeit ausgestatteten Berghütten am Weg. Neben 5 anspruchsvollen Wanderungen bietet der Reiseleiter am freien Tag eine leichte Halbtagestour über die umliegenden Almen an.
Änderung des Programm- und Routenverlaufs vorbehalten.

Anforderungen

Stiefelkategorie 3

  • Gehzeiten von 7 bis 8 Stunden
  • Höhenunterschiede bis über 1.000 Meter, oft im steilen und schwierigen Gelände
  • Eine sehr gute Kondition und Trittsicherheit sind erforderlich

Schwierigkeitsgrad

Dieses Wanderprogramm richtet sich an Gäste, die über Wandererfahrung sowieTrittsicherheit und Schwindelfreit verfügen

So wohnst du

Hotel Ödsteinblick
Johnsbach

Hotel:
Unser kleiner Gasthof Ödsteinblick verfügt neben den 15 Zimmern über eine gemütliche Stube für Frühstück und Abendessen und einen Biergarten sowie eine Sauna, in der wir uns nach den Wanderungen entspannen können.

Zimmer:
Alle Zimmer sind DZ mit 1 oder 2 Betten, auch zur Alleinbenutzung. Sie sind einfach ausgestattet mit TV, WLAN und Föhn und teilweise mit edlen Holzschnitzereien verziert.

Verpflegung:
Frühstück und Abendessen als 3-Gang-Menu mit 2 Hauptspeisen zur Auswahl (eins davon vegetarisch).

Lage:
Johnsbach liegt als fast einziges Dorf mitten im Nationalpark in einem Seitental der Enns-Schlucht. Es hat eine lange Tradition als Heimat des Alpinismus, wovon auch der auf seine Art einzigartige Bergsteigerfriedhof zeugt. Unser kleiner Gasthof Ödsteinblick liegt im oberen Ortsteil auf 850 m Höhe kurz vor dem Talschluss am Fuß der über 2.300 m hohen Hochtorgruppe.

zur Website des Hotels

Leistungen, Termine und Preise

  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension
  • Kurtaxe
  • Programm wie beschrieben
  • Transfers zu/von den Wanderungen
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Reiseleitung
8-tägige Wanderreise

Reise-Nr: 5412

Gästezahl: 8 - 16 Personen

Anforderung: 3 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

Der Welt etwas zurückzugeben, ist für uns eine besondere Herzensangelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungshilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förderschwerpunkte gibt einen Einblick in unsere jährlichen Erfolge (hier dargestellt für 2019).

Frauenförderung

380

Frauen erhalten Förderung zum Aufbau einer Selbstständigkeit.

Hungerhilfe

1.300

regelmäßige Mahlzeiten für Kindergarten- und Schulkinder.

Bildung

1.850

Schul- und Ausbildungsplätze für Kinder und Jugendliche.

Klimaschutz

32.000

Tonnen CO2 -Einsparung durch den Bau von Lehmöfen.

meinwikinger