• Abwechslungsreich: Berge, Täler, Karst, Küste und Flussdeltas
  • Optimaler Standort im Zentrum von Udine
  • Triest, Grado, Cividale del Friuli, Aquileia
Italien/Friaul: Studienreise mit Wandern (geführt)
Reisenummer
6573
Gästezahl
12 - 20 Personen
Reisedauer
10 Tage
Schwierigkeitsgrad
1 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
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Detaillierte Reiseinformationen
ab € 1.648
pro Person

Wanderreise: Vom Hochgebirge ans Meer

Kaum eine Region Italiens verfügt über solch eine Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaften wie Friaul-Julisch Venetien: 2.300 m hohe Friauler Dolomiten, Weinberge, Karstlandschaften und malerische Küsten, fruchtbare Ebenen, Lagunen und Vogelschutzgebiete, lange Sandstrände – Natur pur. Historische Städte und Dörfer sowie prachtvolle Schlösser und Relikte aus der k.u.k.-Monarchie bilden zusammen mit der regionalen Küche und erlesenen Weinen den kulturellen Rahmen.

Stiefelkategorie 1
Reisedauer
10 Tage
Gästezahl
12 - 20 Personen
Natur & Kultur
Karte der Reise 6573

Das erlebst du

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1. Tag: Fluganreise nach Triest26.09.21

Ankunft in Triest und ca. 30-minütiger Transfer nach Udine.

2. Tag: Cividale del Friuli27.09.21

Durch die Altstadt von Udine spazieren wir zum Bahnhof und fahren ins nahegelegene Cividale del Friuli. Sehr malerisch präsentiert sich das Städtchen am Natisone-Fluss besonders von der ihn überspannenden Teufelsbrücke „Ponte del Diavolo” aus. Im Zentrum dominiert das Mittelalter mit Dom, historischen Palästen, Kloster, kleinen Gassen und sehenswerten Museen. Zunächst aber genießen wir auf unserer ersten Wanderung die schöne Umgebung, das kleine Dorf Purgessimo und die herrlichen Aussichten entlang des steilen Flusstales (GZ: 2 1/2 Std., keine Höhenunterschiede).

3. Tag: Udine28.09.21

Sicher haben wir schon auf eigene Faust die schönen Plätze und Gebäude in „unserer” Stadt erkundet, umso mehr können wir uns nun an der qualifizierten Stadtführung erfreuen. Über den bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Piazza Libertà und den prächtigen Bauten aus Gotik und Renaissance erhebt sich der Burghügel mit weitem Blick über die Stadt. Inmitten von geschäftigen Straßen finden sich lauschige Plätze und weniger besuchte „Schätze”.

4. Tag: Die "Friaulische Toskana"29.09.21

Die Weinbergregion östlich von Cividale, genannt „Colli Orientali del Friuli” erinnert mit grünen Hügeln und kleinen Winzerdörfern sehr an die berühmten Landschaften der Toskana. Unsere Wanderung verläuft über aussichtsreiche Sträßchen, Feldwege und Waldpfade immer nahe der slowenischen Grenze, wobei wir Weingüter und kleine Dörfer wie Scrio und Restocina passieren (GZ: 2 1/2 Std., +/- 200 m). Eine Weinverköstigung auf einem Weingut nach der Wanderung bietet sich an, kommen doch sehr erlesene und hochgelobte Weine aus dieser Region. Danach besuchen wir noch die geteilte Stadt Gorizia (Görtz), durch die zu Zeiten Jugoslawiens die stark befestigte Grenze verlief. Heute können wir, wenn wir noch Zeit haben, nach dem Bummel im italienischen Teil mit klassizistischen Prachtbauten und mittelalterlicher Burg im slowenischen Teil eine Kaffeepause einlegen.

5. Tag: Schlossromantik und Triest30.09.21

Einmalig liegt das Schloss von Duino in einer zerklüfteten verkarsteten Küstenlandschaft nördlich von Triest, wo das weite Meer immer wieder Blickpunkt ist während unserer Wanderung auf dem berühmten Rilke-Weg entlang der Klippen (GZ: 3/4 Std.). Noch schöner und nicht zu Unrecht eines der meistbesuchten Schlösser Italiens ist Miramare – blütenweiß, auf einem Felsvorsprung gelegen. Die perfekt restaurierten Räume atmen Geschichte. Der wunderbar angelegte Park lädt zu einem Spaziergang ein, bevor wir in Triest in die Atmosphäre der k.u.k.-Monarchie eintauchen mit Palästen, unzähligen Kaffeehäusern, der Hafenpromenade und dem wohl größten Platz Europas direkt am Meer, der Piazza dell'Unità d'Italia.

6. Tag: Zur freien Verfügung01.10.21

Heute können wir nochmals Udine auf uns wirken lassen. Oder wie wäre es z. B. nochmal mit einem Besuch von Triest mit der Bahn?

7. Tag: Am Tagliamento02.10.21

Am Fuß der Voralpen erstreckt sich eine vom breiten Flussbett des Tagliamento beherrschte Ebene, über die sich bei Osoppo zwei markante Hügel wie Verteidigungsstellungen erheben. Und tatsächlich sind hier oben zahlreiche Befestigungsanlagen erhalten, die nicht nur einen Blick in die wechselvolle Geschichte, sondern auch über die weite friedliche Landschaft gewähren (GZ: 2 Std., +/- 150 m). Die Mittagspause verbringen wir in San Daniele del Friuli, der Stadt, in der sich alles um den berühmten Schinken dreht, der hier reift und in beinahe jedem Lokal rund um den Domplatz angeboten wird (Schinkenprobe fakultativ). Am Nachmittag fahren wir ins benachbarte „Riserva Naturale del Lago di Cornino”, dessen kleinen türkisfarbenen See wir von Weitem sehen. Vielleicht entdecken wir Gänsegeier, die hier heimisch gemacht wurden.

8. Tag: Palmanova, Aquileia, Grado03.10.21

Palmanova ist eine in Form eines neunseitigen Sterns angelegte Stadt, die von den Venezianern im 16. Jh. als Bollwerk gegen die Türken errichtet wurde. Noch vollständig erhalten ist die mächtige Stadtbefestigung, innerhalb deren Mauern die sechsseitige Piazza Grande das Zentrum der mittelalterlichen Stadt bildet. Das kleine Städtchen Aquileia (UNESCO-Weltkulturerbe) lockt nicht nur mit antiken Ausgrabungen – war es doch zur Römerzeit bedeutende Hafenstadt – sondern hauptsächlich mit seiner riesigen romanischen Basilika. Der 760 qm große Mosaikfußboden im Kirchenschiff stammt aus dem 4. Jh. und gilt als bedeutendstes und größtes frühchristliches Mosaik Europas. Nur über einen langen Damm zu erreichen liegt Grado weit draußen in der Lagune, heute vielbesuchte Touristen- und Badestadt, früher Fischerdorf. Sein malerischer Hafen und sein historisches Zentrum laden zum Besuch ein.

9. Tag: In den Julischen Voralpen04.10.21

Auf dem Weg nach Norden machen wir kurze Stopps in Gemona del Friuli und Venzone, zwei sehenswerte Städtchen in den friaulischen Voralpen. Kurz danach beginnt der „Parco Naturale Prealpi Giulie“, in dessen Hauptort Prato di Resia unsere finale Wanderung beginnt. Sie verläuft zwar nur auf etwa 500 m Höhe, vermittelt aber trotzdem viel von der majestätischen Großartigkeit dieser einsamen Bergregionen. Wir beenden die Wanderung im Weiler Stolvizza. Um uns herum türmen sich steile Berge bis über 1.500 m auf (GZ: 2 Std., + 200 m, - 80 m).

10. Tag: Abreise05.10.21

Transfer nach Triest und Rückflug.

Anforderungen

Stiefelkategorie 1

  • Gehzeiten von 3 bis 4 Stunden.
  • Geringe Höhenunterschiede zwischen 100 und 200 Meter.
  • Unebene Pfade sind eher die Ausnahme.
  • Gut für Wandereinsteiger geeignet.
Diese Reise ist sehr zu empfehlen, die Mischung zwischen Kultur, ausdrücklich auch kulinarisch, und Natur ist sehr zu empfehlen.
Gerlinde U., Borsdorf
Ein absolutes Highlight für Naturfreunde, Kulturbegeisterte, Weinliebhaber und auch "Altwikinger", die eine facettenreiche Region fast vor der Haustür entdecken möchten. 7 von 5 Sternen!
Petra G., Mainaschaff
Es lohnt sich, das Friaul zu entdecken: kulturell, kulinarisch, landschaftlich. Hinfahren!
Nadja L., Remscheid

So wohnst du

Hotel Friuli
Udine

Hotel:
Das Vier-Sterne-Stadthotel Friuli verfügt über 100 Zimmer, einen Frühstücksraum, eine American Bar und ein gemütliches Restaurant. Dieses verwöhnt uns mit landestypischen Spezialitäten. Kostenloses WLAN kannst du in den Gemeinschaftsräumen nutzen.

Zimmer:
Unsere Zimmer sind Doppelzimmer (auch die als Einzelzimmer genutzten), die nicht zur Hauptstraße, sondern ruhig zum hoteleigenen Parkplatz liegen. Sie sind modern und mit Klimaanlage, Telefon, SAT-TV, Minibar, Föhn und WLAN eingerichtet.

Verpflegung:
Frühstücksbüfett und 3-Gänge-Abendmenü.

Lage:
Udine gilt gemeinhin als die schönste Stadt Friauls. Das liegt nicht nur an den historischen Gebäuden und Plätzen, sondern auch am besonderen Ruf als beliebte Einkaufs- und Studentenstadt. Hier erlebst du ein buntes Treiben und kulinarische Höhepunkte. Vom Hotel aus ist all das in wenigen Gehminuten zu erreichen. So verlockt der Aufenthalt zu immer neuen Entdeckungen.

zur Website des Hotels

Leistungen, Termine und Preise

  • Flug mit Alitalia oder Lufthansa in der Economyclass nach Triest und zurück
  • Transfers in Italien
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension
  • Programm wie beschrieben
  • Eintritte entsprechend dem Reiseverlauf und Weinprobe
  • Stadtführung in Udine
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleitung
10-tägige Wanderreise

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Gästezahl: 12 - 20 Personen

Anforderung: 1 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

ab € 1.648
CO2-Ausgleich
CO<sub>2</sub>-Ausgleich
0,31 t CO2

CO2-Fußabdruck deines Fluges

Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Eine CO2-Kompensation kann dir helfen, deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Der CO2-Ausgleich ist weder schwer noch teuer.

Der Welt etwas zurückzugeben, ist für uns eine besondere Herzensangelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungshilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förderschwerpunkte gibt einen Einblick in unsere jährlichen Erfolge (hier dargestellt für 2019).

Frauenförderung

380

Frauen erhalten Förderung zum Aufbau einer Selbstständigkeit.

Hungerhilfe

1.300

regelmäßige Mahlzeiten für Kindergarten- und Schulkinder.

Bildung

1.850

Schul- und Ausbildungsplätze für Kinder und Jugendliche.

Klimaschutz

32.000

Tonnen CO2 -Einsparung durch den Bau von Lehmöfen.

meinwikinger