Vom Hochgebirge ans Meer
© rh2010 / Adobe.com
  • Abwechslungsreich: Berge, Täler, Karst, Küste und Flüsse
  • Optimal: Zentrales Hotel in Udine
  • Triest, Grado, Cividale del Friuli, Aquileia
Italien/Friaul: Studienreise mit Wandern (geführt)
Reisenummer
6573
Teilnehmerzahl
10 – 20 Personen
Reisedauer
10 Tage
Schwierigkeitsgrad
1 Stiefel
Detaillierte Reiseinformationen
ab € 1.898 pro Person
Termine & Preise

Studienreise mit Wandern (geführt): Vom Hochgebirge ans Meer

Kaum eine Region Italiens verfügt über solch eine Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaften wie Friaul-Julisch Venetien: 2.300 m hohe Friauler Dolomiten, Weinberge, Karstlandschaften und malerische Küsten, fruchtbare Ebenen, Lagunen und Vogelschutzgebiete, lange Sandstrände – das ist Natur pur. Historische Städte und Dörfer sowie prachtvolle Schlösser und Relikte aus der k.u.k.-Monarchie bilden zusammen mit der regionalen Küche und den erlesenen Weinen den kulturellen Rahmen.

Reisedauer
10 Tage
Teilnehmerzahl
10 – 20 Personen
Karte der Reise 6573

Reiseverlauf

Zur Anzeige der passenden Reisebeschreibung wähle bitte einen Termin aus:

1. Tag: Fluganreise nach Triest
Ankunft in Triest und Transfer (ca. 45 Minuten) nach Udine.

2. Tag: Udine
Wir erkunden die schönen Plätze und Gebäude „unserer” Stadt bei einer qualifizierten Stadtführung. Über den bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Piazza Libertà und den prächtigen Bauten aus Gotik und Renaissance erhebt sich der Burghügel mit weitem Blick über die Stadt. Inmitten von geschäftigen Straßen finden sich lauschige Plätze und weniger besuchte „Schätze”.

3. Tag: Cividale del Friuli
Durch die Altstadt von Udine spazieren wir zum Bahnhof und fahren ins nahegelegene Cividale del Friuli. Sehr malerisch präsentiert sich das Städtchen am Natisone-Fluss besonders von der ihn überspannenden Teufelsbrücke „Ponte del Diavolo” aus. Im Zentrum dominiert das Mittelalter mit Dom, historischen Palästen, Kloster, kleinen Gassen und sehenswerten Museen. Zunächst aber genießen wir auf unserer ersten Wanderung die schöne Umgebung, das kleine Dorf Purgessimo und die herrlichen Aussichten entlang des steilen Flusstales (GZ: 2 1/2 Std., keine Höhenunterschiede).

4. Tag: Am Tagliamento
Am Fuß der Voralpen erstreckt sich eine vom breiten Flussbett des Tagliamento beherrschte Ebene, über die sich bei Osoppo zwei markante Hügel wie Verteidigungsstellungen erheben. Und tatsächlich sind hier oben zahlreiche Befestigungsanlagen erhalten, die nicht nur einen Blick in die wechselvolle Geschichte, sondern auch über die weite friedliche Landschaft gewähren (GZ: 2 Std., +/- 150 m). Die Mittagspause verbringen wir in San Daniele del Friuli, der Stadt, in der sich alles um den berühmten Schinken dreht, der hier reift und in beinahe jedem Lokal rund um den Domplatz angeboten wird (Schinkenprobe fakultativ). Am Nachmittag fahren wir ins benachbarte „Riserva Naturale del Lago di Cornino”, dessen kleinen türkisfarbenen See wir von Weitem sehen. Vielleicht entdecken wir Gänsegeier, die hier heimisch gemacht wurden.

5. Tag: Schlossromantik und Triest
Einmalig liegt das Schloss von Duino in einer zerklüfteten verkarsteten Küstenlandschaft nördlich von Triest, wo das weite Meer immer wieder Blickpunkt ist während unseres Spaziergangs auf dem berühmten Rilke-Weg entlang der Klippen. Noch schöner und nicht zu Unrecht eines der meistbesuchten Schlösser Italiens ist Miramare – blütenweiß, auf einem Felsvorsprung gelegen. Die perfekt restaurierten Räume atmen Geschichte. Der wunderbar angelegte Park lädt zu einem Spaziergang ein, bevor wir in Triest in die Atmosphäre der k.u.k.-Monarchie eintauchen mit Palästen, unzähligen Kaffeehäusern, der Hafenpromenade und dem wohl größten Platz Europas direkt am Meer, der Piazza dell'Unità d'Italia.

6. Tag: Zur freien Verfügung
Den heutigen Tag gestalten wir ganz nach Lust und Laune. Wir können durch Udine schlendern oder wie wäre es z. B. nochmal mit einem Besuch von Triest mit der Bahn? Einfach mal die Stadt bei einem Cappuccino auf sich wirken lassen.

7. Tag: Die "Friaulische Toskana"
Das Weinbaugebiet südöstlich von Cividale, genannt „Collio” erinnert mit grünen Hügeln und kleinen Winzerdörfern sehr an die berühmten Landschaften der Toskana. Unsere Wanderung verläuft über aussichtsreiche kleine Straßen, Feldwege und Waldpfade immer nahe der slowenischen Grenze, wobei wir Weingüter und kleine Dörfer wie Scrio und Restocina passieren (GZ: 2 1/2 Std., +/- 200 m). Nach der Wanderung verköstigen wir den friulischen Wein, kommen doch sehr erlesene und hochgelobte Weine aus dieser Region. Im Anschluss besuchen wir die geteilte Stadt Gorizia (Görtz), durch die zu Zeiten Jugoslawiens die stark befestigte Grenze verlief. Heute können wir, wenn wir noch Zeit haben, nach dem Bummel im italienischen Teil mit klassizistischen Prachtbauten und mittelalterlicher Burg im slowenischen Teil eine Kaffeepause einlegen.

8. Tag: Palmanova, Aquileia, Grado
Palmanova ist eine in Form eines neunseitigen Sterns angelegte Stadt, die von den Venezianern im 16. Jh. als Bollwerk gegen die Türken errichtet wurde. Noch vollständig erhalten ist die mächtige Stadtbefestigung, innerhalb deren Mauern die sechsseitige Piazza Grande das Zentrum der mittelalterlichen Stadt bildet. Das kleine Städtchen Aquileia (UNESCO-Weltkulturerbe) lockt nicht nur mit antiken Ausgrabungen – war es doch zur Römerzeit bedeutende Hafenstadt – sondern hauptsächlich mit seiner riesigen romanischen Basilika. Der 760 qm große Mosaikfußboden im Kirchenschiff stammt aus dem 4. Jh. und gilt als bedeutendstes und größtes frühchristliches Mosaik Europas. Nur über einen langen Damm zu erreichen liegt Grado weit draußen in der Lagune, heute vielbesuchte Touristen- und Badestadt, früher Fischerdorf. Sein malerischer Hafen und sein historisches Zentrum laden zum Besuch ein.

9. Tag: In den Julischen Voralpen
Auf dem Weg nach Norden machen wir kurze Stopps in Gemona del Friuli und Venzone, zwei sehenswerte Städtchen in den friaulischen Voralpen. Kurz danach beginnt der „Parco Naturale Prealpi Giulie“, in dessen Hauptort Prato di Resia unsere finale Wanderung beginnt. Sie verläuft zwar nur auf etwa 500 m Höhe, vermittelt aber trotzdem viel von der majestätischen Großartigkeit dieser einsamen Bergregionen. Wir beenden die Wanderung im Weiler Stolvizza. Um uns herum türmen sich steile Berge bis über 1.500 m auf (GZ: 2 Std., + 200 m, - 80 m).

10. Tag: Abreise
Transfer nach Triest und Rückflug.

Anforderungen

Stiefelkategorie 1

  • Gehzeiten von 3 bis 4 Stunden.
  • Geringe Höhenunterschiede zwischen 100 und 200 Metern.
  • Unebene Pfade sind eher die Ausnahme.
  • Gut für Wandereinsteiger geeignet.
Ein absolutes Highlight für Naturfreunde, Kulturbegeisterte, Weinliebhaber und auch "Altwikinger", die eine facettenreiche Region fast vor der Haustür entdecken möchten. 7 von 5 Sternen!
Petra G., Wikinger-Gast
Es lohnt sich, das Friaul zu entdecken: kulturell, kulinarisch, landschaftlich. Hinfahren!
Nadja L., Wikinger-Gast
Das Friaul ist noch ein Geheimtipp.
Irma D., Wikinger-Gast

Unterkunft

Udine

Hotel:
Das am Rande des historischen Zentrums von Udine gelegene Drei-Sterne-Stadthotel Friuli verfügt über 100 Zimmer und einen Frühstücksraum. Zum Abendessen erwartet uns das Restaurant des 4-Sterne-Hotels Astoria (ca. 750 m zu Fuß).

Zimmer:
Unsere Zimmer liegen ruhig zum hoteleigenen Parkplatz. Sie sind modern und mit Klimaanlage, Telefon, SAT-TV, Minibar, Föhn und WLAN ausgestattet.

Verpflegung:
Reichhaltiges Frühstück und 3-Gänge-Abendmenü.

Lage:
Udine gilt gemeinhin als die schönste Stadt Friauls. Das liegt nicht nur an ihren historischen Gebäuden und Plätzen, sondern auch am besonderen Ruf als beliebte Einkaufs- und Studentenstadt. Hier erlebst du ein buntes Treiben und kulinarische Höhepunkte. Vom Hotel aus ist all das in wenigen Gehminuten zu erreichen. So verlockt der Aufenthalt zu immer neuen Entdeckungen.

Leistungen

  • Flug mit der Lufthansa Group in der Economyclass nach Trieste und zurück
  • CO2-Kompensation für deine Wikinger-Flugbuchung
  • Rail&Fly-Ticket (1. Klasse) ab/bis DB-Heimatbahnhof
  • Transfers in Italien
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension
  • Programm wie beschrieben
  • Eintritte entsprechend dem Reiseverlauf und Weinprobe
  • Stadtführung in Udine
  • Kurtaxe
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleitung
10-tägige Wanderreise

Reise-Nr: 6573

Teilnehmerzahl: 10 – 20 Personen

Anforderung: 1 Stiefel

Termine & Preise

26.04.26 – 05.05.26
Reiseleiter: Reinhard Bubeck
Durchführung ist garantiert
DoppelzimmerVerfügbar
ZweibettzimmerVerfügbar
DZ zur AlleinbenutzungAuf Anfrage
ab € 1.948
pro Person | Zuschläge
15.05.26 – 24.05.26
Reiseleiter:in folgt
Durchführung ist garantiert
DoppelzimmerWenige Plätze frei
ZweibettzimmerWenige Plätze frei
DZ zur AlleinbenutzungAuf Anfrage
ab € 1.948
pro Person | Zuschläge
27.05.26 – 05.06.26
Reiseleiter: Ralph Krüger
Durchführung ist garantiert
DoppelzimmerWenige Plätze frei
ZweibettzimmerWenige Plätze frei
DZ zur AlleinbenutzungAuf Anfrage
ab € 1.948
pro Person | Zuschläge
09.09.26 – 18.09.26
Reiseleiter: Frank Niemeier
Durchführung ist garantiert
DoppelzimmerVerfügbar
ZweibettzimmerVerfügbar
DZ zur AlleinbenutzungAuf Anfrage
ab € 1.898
pro Person | Zuschläge
18.09.26 – 27.09.26
Reiseleiter: Florian Schipka
Durchführung ist garantiert
DoppelzimmerWenige Plätze frei
ZweibettzimmerWenige Plätze frei
DZ zur AlleinbenutzungWarteliste
ab € 1.898
pro Person | Zuschläge
11.10.26 – 20.10.26
Reiseleiter: Paul Weber
Es liegen Buchungen vor
DoppelzimmerVerfügbar
ZweibettzimmerVerfügbar
DZ zur AlleinbenutzungVerfügbar
ab € 1.898
pro Person | Zuschläge

Der Welt etwas zurück­zugeben, ist für uns eine besondere Herzens­angelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungs­hilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förder­schwerpunkte gibt einen Einblick in die jährlichen Erfolge.

Mädchen-&
Frauenförderung

1.450

Über 1.450 Frauen und Mädchen profitieren direkt von Förderprogrammen.

Wasserprojekte

4.800

Über 4.800 Menschen erhalten Zugang zu sauberem Wasser.

Schul- & Ausbildung

4.520

Mehr als 4.520 Kinder und junge Erwachsene erhalten durch Bildungsprojekte bessere Lebenschancen.

Lebensperspektiven

16.650

16.650 Menschen profitieren von Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.