• Landschaftliche Vielfalt: Weinberge, Wiesen und Gletscher
  • Besichtigung der Höhlenstadt Wardsia
  • Kulinarische Begegnungen
Georgien: Studienreise mit Wandern (geführt)
Reisenummer
55491
Gästezahl
8 - 20 Personen
Reisedauer
12 Tage
Schwierigkeitsgrad
1-2 Stiefel
Reisebestimmungen (Covid-19)
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Detaillierte Reiseinformationen

Wanderreise: Hohe Türme, tiefer Glaube und kaukasische Gipfelpracht

Was am meisten begeistert? Die Gipfel des Kaukasus, die wie ein Eisornament den Himmel über den Türmen Swanetiens zieren? Oder die Städte Georgiens mit ihren prächtigen Kirchen und Kathedralen? Beides! Doch Georgien ist viel mehr: Kennst du georgische Spezialitäten wie Badridschani oder Chinkali? Oder den hervorragenden georgischen Wein? Nein? Dann komm mit! Entdecke das Land am Fuße des Kaukasus und koche gemeinsam mit den Einheimischen ...

Stiefelkategorie 1-2
Reisedauer
12 Tage
Gästezahl
8 - 20 Personen
Natur & Kultur
Karte der Reise 55491

Das erlebst du

1. Tag: Auf nach Georgien!

Abflug nach Tbilisi (Tiflis).

2. Tag: Küche, Kirchen, Kathedralen

Ankunft am frühen Morgen in Tbilisi, Transfer zum Hotel und Zimmerbezug. Nach dem späten Frühstück schauen wir uns die Altstadt an. Wir besuchen die Metechi-Kirche (13. Jh.), die malerisch am Steilufer des Flusses Kura steht. Vom Denkmal des Stadtgründers Wachtang Gorgassali genießen wir einen schönen Blick auf den Fluss, die Altstadt und die Umgebung Tbilisis. Vorbei an den Schwefelbädern schlendern wir zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Letztere gilt wohl als die heiligste Stätte der Georgier. Zum Mittag kehren wir in einem typisch georgischen Restaurant ein (fakultativ). Wie wäre es mit Badridschani – einer mit Walnusspaste gefüllten Aubergine? Vorzüglich! Übernachtung in Tbilisi.

3. Tag: Alte Hauptstadt und Weingut

Am frühen Morgen Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Hauptstadt. Das religiöse Zentrums Georgiens (UNESCO Welterbe) beeindruckt mit der Dschwari-Kirche (6. Jh.) und der Swetizschoveli- Kathedrale (11. Jh.). Besuch im Familienweingut "Iago's", wo der Winzer seit vielen Jahren alte heimische Traubensorten wieder angebaut und Bio-Weine nach Georgischer Methode herstellt. Weindegustation und Mittagessen im Weingut. Weiterfahrt (ca. 2 Std.) entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri (2 Ü). Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh.).

4. Tag: Am Fuße des Kasbeks

Am Fluss Terek entlang fahren wir zum Dorf Stepanzminda (Kasbegi). Von hier aus wandern wir (GZ: 3 1/2 Std., +/- 435 m) zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche (14. Jh.), die malerisch auf einer Bergkuppe liegt. Hinter ihr ragt einer der höchsten Berge des Kaukasus in den Himmel, der Kasbek (5.047 m). Was für ein herrliches Panorama! Von den landschaftlichen Höhepunkten zu den kulinarischen: In Stepanzminda besuchen wir eine Familie und bereiten zusammen mit der Gastgeberin die georgische Spezialität „Chinkali“ – mit Fleisch oder Quark gefüllte Teigtaschen – zu. Danach Besuch einer Künstlerin, die uns ihre aus Filz gefertigten Kunstwerke zeigt. Anschließend Rückfahrt nach Gudauri.

5. Tag: Auf der Seidenstraße nach Gori

Entlang der Seidenstraße kommen wir in dei Kartli-Region in die Stadt Gori. Hier besuchen wir zunächst die Höhlenstadt Uplisziche. In Gori, der Geburtsstadt Stalins, unternehmen wir eine Außenbesichtigung seines Geburtshauses. Weiterfahrt in die Region Meschet nach Bordschomi. Hier machen wir Bekanntschaft mit dem gleichnamigen Mineralwasser „Borjomi“, das mittlerweile in aller Herrenländer verkauft wird. Anschließend Fahrt in die Kleinstadt Achalziche (2 Ü), wo wir übernachten (ca. 3 1/2 Std.).

6. Tag: Die Höhlenstadt Wardsia

Wir besichtigen zunächst die Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand im Felsen vor über 800 Jahren herausgehauen – beeindruckend! Ebenso sehenswert ist die mittelalterliche Festung Rabati in Achalziche: eine stolze Wehrburg, die 2012 originalgetreu renoviert wurde. Ein Spaziergang zwischen den alt-neuen Gemäuern ist ein architektonischer (und landschaftlicher) Genuss.

7. Tag: Auf dem Weg nach Kutaissi

Wir fahren nach Kutaissi (ca. 3 1/2 Std.), die zweitgrößte Stadt Georgiens. Bekannt ist sie für eines der größten Kirchenbauwerke des Landes, die Bagrati-Kathedrale (11. Jh.), und den Gelati-Klosterkomplex (12. Jh., Weltkulturerbe der UNESCO). Wir besichtigen beide und genießen dann einen entspannten Nachmittag. Übernachtung in Kutaissi.

8. Tag: Ins Land der 1.000 Türme

Morgens schauen wir uns noch das bunte Treiben auf dem Bauernmarkt in Kutaissi an. Und dann beginnt der aufregendste Teil der Reise – eine Fahrt nach Swanetien, in die Bergregion mit den ins Tal stürzenden Gletschern, imposanten Berggipfeln wie dem Uschba (4.710 m) und den ungewöhnlichsten Traditionen. Die Straße windet sich langsam hoch, herrliche Berglandschaften ziehen vorbei, bis wir am späten Nachmittag die Hauptstadt Swanetiens, Mestia, erreichen (ca. 6 Std., 2 Ü).

9. Tag: Uschguli ...

… muss man einfach gesehen haben! Ein Dorf mit zwei Dutzend Wehrtürmen; im Hintergrund ragt die gewaltige Felswand des Schchara (5.068 m) in den Himmel: An diesem Ort vereinen sich hohe Berge, alte Dorfarchitektur und Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk, faszinierend! Nach der Dorfbesichtigung wandern wir zum Fuße des Schchara, des höchsten Bergs des Landes (GZ: 3 Std., +/- 200 m). Anschließend Rückfahrt nach Mestia (ca. 5 Std. insgesamt).

10. Tag: Zum Chalaadi-Gletscher

Eine schöne und gemütliche Wanderung (GZ: 2 Std., +/- 350 m) führt uns durch Wälder und Wiesen zu einem der gewaltigsten Gletscher Swanetiens, dem Chalaadi-Gletscher. Am Nachmittag nehmen wir Abschied von Swanetien und fahren nach Kutaissi (ca. 6 Std., 1 Ü).

11. Tag: Über Bergdörfer nach Tbilisi

Wir verlassen die klassische Reiseroute und fahren in die Bergdörfer der Region Imeretien. Die Route führt uns in interessante Bergwerks- und Industrieorte. Berühmt ist Tschiatura für die spektakulären Seilbahnen, die im gebirgigen Stadtgebiet die höherliegenden Stadtviertel erschließen und die Arbeiter zu den Bergwerken bringen. In einem der Dörfer bewundern wir eine 40 Meter hohe Felssäule mit einem Mönchskloster an der Spitze. Nur Männer dürfen "die Treppe in den Himmel", wie sie die Einheimischen nennen, betreten. Weiterfahrt in ein typisches Dorf und Besuch bei einer Familie. Hier dürfen wir im heimischen Weinkeller imeretischen Wein kosten. Der Winzer gewährt uns interessante Einblicke. Weiterfahrt nach Tbilisi (ca. 3 1/2 Std., 1 Ü).

12. Tag: Auf Wiedersehen!

Transfer zum Flughafen und Abflug.

Anforderungen

Stiefelkategorie 1-2

  • Mittlere Gehzeiten von 4 bis 5 Stunden.
  • Höhenunterschiede von durchschnittlich 400 Metern.
  • Einige Wanderungen können auch der 1- oder der 2-Stiefel-Kategorie entsprechen
  • Geeignet für Gäste mit normaler Kondition
Ein uns unbekanntes Land hat unsere Begeisterung, Neugier und Anteilnahme an den Menschen sowie seiner Geschichte und Kultur geweckt!
Linda G., Wikinger-Gast

So wohnst du

Wir übernachten in guten Drei-Sterne-Hotels (Achalziche, Gudauri und Kutaissi) und im Vier-Sterne-Hotel in Tbilisi. In Swanetien nächtigen wir in schön und ruhig gelegenen Familienpensionen. Eine Hotelübersicht findest du auf wikinger.de (Ü = Übernachtung).

Die Unterkünfte im Detail

Vereinzelt kommt es vor Reisebeginn noch zu Änderungen. Mit den Reiseunterlagen erhältst du die endgültigen Namen deiner Unterkünfte.

Leistungen, Termine und Preise

  • Flug mit Lufthansa in der Economyclass nach Tbilisi und zurück
  • Transfers in Georgien
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC (Nach der Ankunft am frühen Morgen des 2. Reisetages stehen uns die Zimmer direkt zur Verfügung.)
  • Halbpension an Tag 2, 5, 6, 7, 8 und 11, Vollpension an Tag 3, 4, 9 und 10 (an Tag 9 mittags Picknick), keine Verpflegung an Tag 1 und 12
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleitung
12-tägige Wanderreise

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Gästezahl: 8 - 20 Personen

Anforderung: 1-2 Stiefel

Detaillierte Reiseinformationen

CO2-Ausgleich
CO<sub>2</sub>-Ausgleich
1,47 t CO2

CO2-Fußabdruck deines Fluges

Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Eine CO2-Kompensation kann dir helfen, deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Der CO2-Ausgleich ist weder schwer noch teuer.

Der Welt etwas zurückzugeben, ist für uns eine besondere Herzensangelegenheit!

Mit jeder Reise unterstützt du auch die Georg-Kraus-Stiftung und damit Projekte zur Entwicklungshilfe und zum Klimaschutz.
Ein Blick auf die Förderschwerpunkte gibt einen Einblick in unsere jährlichen Erfolge (hier dargestellt für 2019).

Frauenförderung

380

Frauen erhalten Förderung zum Aufbau einer Selbstständigkeit.

Hungerhilfe

1.300

regelmäßige Mahlzeiten für Kindergarten- und Schulkinder.

Bildung

1.850

Schul- und Ausbildungsplätze für Kinder und Jugendliche.

Klimaschutz

32.000

Tonnen CO2 -Einsparung durch den Bau von Lehmöfen.

meinwikinger