Meeralpen – der Weg zum Meer

Karte der Reise 7724
  • Frankreich/Provence: Wanderreise (individuell)
  • Idyllische, einsame Bergdörfer
  • Barock zwischen Pinien und Oliven
  • Hinab zur milden Côte d´Azur

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Schwierigkeitsgrad GPS

ab € 890

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2020:

Im Hinterland von Nizza liegt die markante Gebirgsregion der Meeralpen mit dem Mercantour-Nationalpark. Liebhaber einsamer Bergwelten kommen hier voll auf ihre Kosten. Den Kontrast hierzu bildet die milde Mittelmeerlandschaft der Côte d’Azur mit ihren im Frühjahr blühenden Zitronen- und Orangenbäumen. Der "Chemin de la Mer" führt dich von den Bergen der Meeralpen hinab zum Meer, er schlängelt sich durch die Täler des Flusses Roya und durchstreift verschlafene Bergdörfer, die "villages perchés".

Der Weg war mehrere Jahrhunderte lang eine der wichtigsten Salzstraßen und verhalf der Region so zu Reichtum und Wohlstand. Du wanderst durch einige der schönsten Dörfer der "Alpes Maritimes". Kunstfreunde treffen auf bemerkenswerte Barockkirchen und wandeln auf den Spuren der Schule von Nizza, die "Primitifs Niçois", die im 15. Jh. vor allem durch Louis Bréa bekannt wurde.

Experten-Tipp

Die Vorstellung einen geschichtsträchtigen Weg von den Meeralpen zum Mittelmeer zu erwandern, hat mich sofort begeistert. Die abwechslungsreichen Wanderungen brachten mich dann in abgelegene Bergdörfer wie aus einer anderen Zeit. Der Weg führte mich, mal mediterran durch Olivenhaine und Pinienwälder mit ersten Ausblicken auf die Côte d`Azur, mal ins Gebirge durch Steineichen- und Esskastanienwälder zum Col de Castillon, aber immer auf gut beschriebenen Pfaden dem Meer entgegen. Am schönsten war der letzte Wandertag, der im Bergdorf St. Agnès begann und mich mit überwältigenden Ausblicken auf die Küste an mein Ziel brachte.
Heike Empting, Wikinger-Team

Gäste-Stimmen

Wandern durch wildromantische alpine Landschaften und malerische Bergdörfer, die wie Adlernester an Felswänden kleben. Wir waren Ende April/Anfang Mai unterwegs. Alles blühte und kaum ein Mensch unterwegs.
Helmut K., Köln

Wir waren im Juni unterwegs – in einer paradiesischen Natur! Wir haben Wiesen voller Orchideen gesehen, umwerfend! Dazu der Duft von Ginster und Klee, pro Tag mehrere Schwalbenschwänze (hier mittlerweile ganz seltene Schmetterlinge) und Vogelsang, der die Täler erfüllt, dazu der Blick auf die wilde Gebirgslandschaft: Es war einfach w-u-n-d-e-r-v-o-l-l!!!
Ebba S., Stuttgart

Wir sind die Touren im April gegangen und hatten Glück mit dem Wetter. Alles fing an zu blühen, überall rauschten die Bäche, die Schmetterlinge tanzten und auf den Berggipfeln lag noch der Schnee. Sehr abwechslungsreiche Landschaften, idyllische Bergdörfer, anspruchsvolle Wege aber gut begehbar, herrliche Aus- und Weitblicke.
Isolde F., Stuttgart

Eine wunderschöne Gelegenheit, sich im Herbst noch einmal richtig verwöhnen zu lassen. Beim Wandern von der Sonne, danach mit leckerer Küche.
Bernhard G., Aachen

Gut strukturierte Wanderung durch großartige Berglandschaften mit Resten der traditionellen Landbewirtschaftung und pittoresken kleinen Orten. Reizvoller Kontrast vom Start im Gebirge und Ankunft am Mittelmeer. Schöne Tour für den blätterbunten und wetterstabilen Herbst!
Andreas T., Bremen

Die Wanderung hat uns gefordert, aber nicht überfordert, sodass wir es genossen haben, so in der Natur unterwegs zu sein und die abwechslungsreiche Landschaft so intensiv zu erforschen.
Christiane W., Iserlohn

Wilde Schluchten, wie man es dort nicht vermuten würde. Die Highlights sind die herrlichen alten Dörfer, wie Schwalbennester an steilen Hängen gebaut.
Hildegard D., München

Wer Natur pur erleben möchte und dazu die Ruhe liebt, sollte diese phantastische Reise machen. Die Orte liegen auf der Wanderung wie im Bilderbuch vor einem, einige kleben förmlich am Berg. Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn man zum ersten Mal das Meer sieht, auf Monaco und das Cap Martin schauen kann…
Angret B., Rostock

Die Reise können wir uneingeschränkt empfehlen. Die Etappen sind, außer bei Sommerhitze, angenehm zu gehen und bieten viel Abwechslung und schöne Ausblicke. Obwohl das Wegenetz gut ausgebaut ist, sieht man oft stundenlang keinen Menschen auf den Wegen. Die Menschen in den Dörfern und Städtchen am Wege sind freundlich und hilfsbereit. Die Unterkünfte bieten ordentlichen Standard und mehr. Die Abendmahlzeiten bieten viel regionale Küche und schließen einen anstrengenden Tag würdig ab. Der Höhepunkt ist natürlich der letzte Tag, an dem man ans Meer gelangt und von hoch oben Menton und Monaco sieht.
Holger G., Ratingen

Wir wanderten durch eine einsame, aber wunderschöne Bergwelt, fühlten uns aber immer gut behütet. Immer das Ziel vor Augen: das Meer, das wir so lieben.
Monika S., Krefeld

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1. Tag, 21.03.20: Anreise

Anreise nach St. Dalmas-de-Tende (2 Nächte).

2. Tag, 22.03.20: Von Tende nach St. Dalmas

Morgens Zugfahrt ins malerisch gelegene Tende, mit dem Informationszentrum des Nationalparks. Du erwanderst den anfangs steileren, später langsamer ansteigenden Weg zum Boselia-Pass (1.111 m) mit schönen Ausblicken auf Tende und das Tal. Vom mittelalterlich geprägten Städtchen La Brigue lohnt sich ein Abstecher zur Kapelle von Notre Dame de Fontaines. Zurück in La Brigue geht es zu Fuß oder per Zug zurück nach St. Dalmas-de-Tende (GZ: 3 1/2 – 6 1/2 Std.).

3. Tag, 23.03.20: Durch Bergdörfer bis Saorge

Von St. Dalmas-de-Tende wanderst du heute entlang der Pfade oberhalb der Schluchten von Roya, vorbei an den hübschen Bergdörfern Granile und Berghe. Du genießt die fantastischen Ausblicke auf das Roya-Tal, bevor du schließlich in das Dörfchen Saorge, das an einem steil abfallenden Felshang klebt, hinaufsteigst (GZ: 5 Std.).

4. Tag, 24.03.20: Breil-sur-Roya

Du bewunderst das barocke Franziskanerkloster aus dem 17. Jh. bevor du über einen alten Weg von Saorge hinunter ins Roya-Tal wanderst. Dieser Weg bietet noch einmal schöne Ausblicke zurück auf das Dorf. Weiter geht es am Fluss entlang, später durch Wald und dann über den Talweg von Roya direkt in die dicht gedrängten Gassen der Altstadt von Breil-sur-Roya (GZ: 3 1/2 Std.).

5. Tag, 25.03.20: Sospel

Von Breil-sur-Roya wanderst du auf schönen Pfaden vorbei an Olivenhainen und auf einem Panoramaweg mit weiten Ausblicken auf das Tal Vallon Carleva ins Dorf Piène-Haute mit hübscher Barockkirche. Weiter nach Sospel mit seiner malerischen Brücke aus dem 11. Jh., der mittelalterlich geprägten Altstadt und herrlichem Blick auf die umliegenden Gipfel (GZ: 5 1/2 Std.).

6. Tag, 26.03.20: Sainte-Agnès

Kurze Bus- oder Taxifahrt nach Castillon Village, von dort Aufstieg durch Buchenwald zum Gipfel des Mont Ours auf 1.239 m Höhe. Danach wanderst du weiter ins idyllische Sainte-Agnès, dem höchstgelegenen "village perché" der Côte d’Azur (GZ: 4 1/2 Std.).

7. Tag, 27.03.20: Zum Meer

Heute erfolgt ein angenehmer Abstieg durch grüne Landschaft bis zum Meer. Zypressen, Oliven-, Zitronen- sowie Mandarinenbäume säumen deinen Weg, den schönen Pfad "Les Balcons de la Côte d’Azur". Er führt dich zum Dorf Gorbio, dann steigst du über das Städtchen Roquebrune in das alte Menton ab. Sehenswert sind die Kirche St. Michel, der Hafen und die wunderschönen, botanischen Gärten (GZ: 5 Std.).

8. Tag, 28.03.20: Rückreise

Rückreise ab Menton.


Legende

F = Frühstück
F/A = Frühstück/Abendessen
F/M/A = Frühstück/Mittagessen/Abendessen
GZ = Gehzeiten
Stiefel = Anforderung
Ü = Übernachtung

Schwierigkeitsgrad

Mittelschwere Wanderungen auf befestigten Gebirgswegen, teils steile Passagen beim Aufstieg an Tag 4. Wenige ausgesetzte Stellen (schmaler Weg, an einer Seite geht es steil abwärts). Diese sind normalerweise problemlos zu bewältigen, falls du aber unter Höhenangst leidest, könntest du hier Probleme haben. Längster Aufstieg 620 m, längster Abstieg 520 m.


Legende

F = Frühstück
F/A = Frühstück/Abendessen
F/M/A = Frühstück/Mittagessen/Abendessen
GZ = Gehzeiten
Stiefel = Anforderung
Ü = Übernachtung

Kat. A: kleine, freundliche Hotels der örtlichen Zwei-Sterne-Kategorie oder gleichwertige Chambres d’hôtes (private Gästezimmer), in Menton wohnst du in einem einfachen, zentral gelegenen Stadthotel.
Kat. B: wie Kat. A, aber in Menton ein gepflegtes Hotel der Drei-Sterne-Kategorie im Herzen der Stadt.

Eingeschlossene Leistungen

  • 7 Übernachtungen in Zimmern mit Dusche/WC inklusive 6-mal Halbpension, 1-mal nur mit Frühstück (in Menton)
  • Gepäcktransport zwischen den Unterkünften
  • Touristentaxe
  • detaillierte Wegbeschreibungen
  • Karten mit markierten Routen

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Fahrten per Zug (ca. 5 EUR pro Person), an Tag 6 Bus (ca. 2 EUR pro Person) oder Taxi (ca. 30 EUR)

Termine

tägliche Anreise in den genannten Zeiträumen möglich.

Preise in € pro Person bei mind. 2 Personen

Kategorie AEZDZ
21.03. - 21.06.201.155890
01.09. - 25.10.201.155890
Kategorie B
21.03. - 21.06.201.215915
01.09. - 25.10.201.215915

Aufpreis falls nur eine Person reist: 126 EUR

Zusatznächte sind überall buchbar. Bei dieser Reise auch in Nizza möglich. Bitte direkt bei Buchung anmelden!

Reisen für Alleinreisende

Alleinreisende

Bei dieser Reise kannst du auf Wunsch auch alleine wandern.

An- und Abreise

Eigenanreise:
1. Pkw-Anreise nach St. Dalmas. Du parkst dein Auto kostenlos am Hotel und kehrst am Ende von Menton per Zug dorthin zurück.
2. Bahnanreise nach St. Dalmas-de-Tende. Rückfahrt direkt ab Menton.
3. Fluganreise nach Nizza (Ankunft bis 15 Uhr empfehlenswert), mit Bus und Bahn nach St. Dalmas-de-Tende. Rückfahrt von Menton per Bus zum Flughafen.

Startpunkt: St. Dalmas-de-Tende

Endpunkt: Menton

Weitere Informationen findest du hier hier
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