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Gesundheit

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Vor allem bei Reisen in ferne Länder sollten Sie sich vor der Abreise mit den Gesundheitsbestimmungen und Impfvorschriften Ihres Reiselandes vertraut machen.

Wander-Ratgeber

Gesundheitsbestimmungen / Impfvorschriften
Generell empfehlen wir auf all unseren Reisen, die Impfungen Polio, Tetanus und Diphtherie auffrischen zu lassen. Hinweise zum jeweiligen Ziel finden Sie in der Detailinfo/Reiseinformation der gewählten Reise. Es handelt sich ausdrücklich nur um Empfehlungen.

Unser Tipp:
Allgemeine ausführliche Informationen erhalten Sie u. a. bei http://www.fit-for-travel.de/. Eine Auflistung der Tropeninstitute erhalten Sie unter http://dtg.org/institut.html.

Für detaillierte Auskünfte oder eine persönliche Beratung setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung. Wichtig: Bitte beachten Sie, dass sich die Vorschriften zur Impfvorsorge kurzfristig ändern können.

 
Wander-Ratgeber

Höhenmedizin
Auch wenn es nur bei einigen unserer Fern-Trekkingreisen hoch hinaus geht, möchten wir Sie an dieser Stelle über die wichtigsten Aspekte der Höhenmedizin informieren.

Zu den Grundlagen der Höhenmedizin zählt die Einteilung der unterschiedlichen Höhen. Von 1.500 bis 2.500 m befindet man sich in "Mittleren Höhen", in denen sich der Körper in der Regel sofort an die Höhe anpasst. In "Großen Höhen" von 2.500 bis 5.300 m genügt eine Sofortanpassung dagegen nicht - hier ist eine Akklimatisation erforderlich. Ab 5.300 m befindet man sich in "Extremen Höhen", in denen eine vollständige Akklimatisation nicht mehr möglich ist, sondern nur eine Atemanpassung. Daher ist in diesen Höhen nur ein Kurzaufenthalt möglich.

Die Höhenkrankheit kann in Höhen ab 3.000 m auftreten. Sie beginnt mit relativ harmlosen Beschwerden, die jedoch ein wichtiges Warnzeichen sind. Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, wirre Träume, Übelkeit, Erbrechen und Völlegefühl in der Brust gehören zu den häufigsten Beschwerden.

Zur Vermeidung der Höhenkrankheit hilft nur eine richtige und vorsichtige Höhenanpassung, die Akklimatisation. Hier gilt stets die Regel: "Gehen Sie langsam hoch." Außerdem sollte man regelmäßig Ruhepausen einlegen, vier bis fünf Liter täglich trinken, vitaminreiche Nahrung zu sich nehmen und Alkohol meiden. Keinesfalls dürfen Beschwerden als unvermeidliche Begleiterscheinung einer Trekkingtour ignoriert werden, da die Höhenkrankheit gefährliche Formen annehmen kann, die ganz plötzlich auftreten können.

Die milden Formen der Erkrankung klingen meist innerhalb weniger Tage von selbst ab. Nur, wenn die Symptome verschwunden sind, darf weiter aufgestiegen werden.

Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem) oder sogar im Gehirn (Gehirnödem). Die Erkrankten leiden unter Atemnot, Husten, weißlichem Auswurf bzw. sehr starken Kopfschmerzen, Schwindel oder Verhaltensauffälligkeiten.

Der schnelle Wechsel in tiefere Höhenlagen ist hier stets die entscheidende Therapiemaßnahme und kann durch keine andere Therapie ersetzt werden. Im Zweifel also: immer hinunter - möglichst mindestens 1.000 m - im Idealfall bis zu der Hütte, in der der Erkrankte zuvor die Nacht beschwerdefrei verbracht hat. Ein Erkrankter sollte beim Abstieg auf jeden Fall begleitet werden, da er den Abstieg wahrscheinlich nicht allein bewältigen kann.

Wir versichern Ihnen, dass bei all unseren Trekkingreisen in die Ferne in große Höhen eine ausreichende Akklimatisierung stets im Vordergrund steht. Selbstverständlich können wir nicht ausschließen, dass Sie als unser Reisegast Symptome der Höhenkrankheit erleben werden. Bei ernsteren Beschwerden bitten wir Sie dringend, diese nicht zu verschweigen, sondern sich an den Reiseleiter zu wenden. Spüren Sie Symptome der Höhenkrankheit und bleiben diese bestehen, begleitet Sie ein Mitglied der Begleitmannschaft zu einem tiefer gelegenen Ort, wo Sie auf die Rückkehr der Gruppe warten.

Wir empfehlen Ihnen vor Reiseantritt, Ihren Hausarzt aufzusuchen und Ihre körperliche Konstitution überprüfen zu lassen.

 
Wander-Ratgeber

Trinkwasserhygiene
Wasser ist lebenswichtig: Ein Mensch kann im Extremfall bis zu drei Wochen ohne Essen überleben, aber nur maximal drei Tage ohne Wasser.

In Ländern mit mangelnder Wasserhygiene sollten Sie das Trinken von Leitungswasser und von unbehandeltem Wasser aus anderen Quellen auf jeden Fall vermeiden. Unbedenklich sind industriell abgefüllte Getränke und in der Regel auch abgekochte Flüssigkeiten wie Tee oder Kaffee.

Konsequentes Abkochen ist die sicherste Methode, einwandfreies Trinkwasser zu erhalten. Wasser, das mindestens zehn Minuten sprudelnd gekocht hat, ist frei von krankmachenden Erregern wie Bakterien, Amöben und Hepatitis-A-Viren.

Während unserer Treks wird aufgekochtes Trinkwasser in ausreichender Menge mitgeführt bzw. zur Verfügung gestellt. Als Notfallreserve empfehlen wir die Mitnahme eines Wasserentkeimungsmittels zur individuellen Aufbereitung von Trinkwasser. Eine weitere Möglichkeit bietet die Mitnahme eines Wasser-Filtersystems. Diese Systeme sind jedoch in der Anschaffung relativ teuer und bedeuten zusätzliches Gewicht, das während des Treks getragen werden muss.

Unsere Empfehlungen zum jeweiligen Reiseziel finden Sie in der Detailinfo/Reiseinformation.

 

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