Anfang Oktober zum Wandern nach Sardinien – eine gute Idee! Mich lockte die Insider-Reise mit Timm Küster die Folgendes versprach:
Wir wohnen bei gastfreundlichen Schäfern, genießen rustikale sardische Spezialitäten aus eigener Herstellung und folgen den uralten Fährten in die Berg- und Küstenwelt des einsamen, des wilden Sardiniens. Abseits der ausgetretenen Pfade ziehen uns die spektakulären Kalkgebirge des Supramonte, des Monte Albos und des Monte Tuttavista genauso in den Bann wie die bizarr geformten Granitkuppen um das Capo Comino. Einfach besonders!


Sardiniens wildes Hinterland
Unser Sardinien-Insider Timm Küster
Timm, unser äußerst kompetenter und sympathischer Reiseleiter, hat definitiv dazu beigetragen, dass diese Reise unvergesslich bleiben wird. Mit großer Fachkenntnis und spürbarer Leidenschaft versorgte er uns jederzeit mit spannenden, fundierten Informationen über die Geschichte, Kultur und Natur Sardiniens. Bereits unmittelbar nach unserer Landung wurde deutlich, dass Timm eine tiefe Verbundenheit zur Insel hat. Seine Begeisterung war nicht nur authentisch, sondern auch ansteckend – er verstand es, jedes einzelne Gruppenmitglied mit seiner Liebe zu Sardinien zu begeistern.
Ein wahrer Geheimtipp – der Ecoparco Neulè
Im Herzen der wilden Barbagia, oberhalb des malerischen Cedrino-Sees bei Dorgali, liegt die Ecoparco Neulè – ein Ort, an dem Natur, Tradition und Gastfreundschaft in perfekter Harmonie zusammentreffen. Wer hier ankommt, lässt den Alltag sofort hinter sich. Umgeben von grünen Hügeln, Eichenwäldern und der klaren sardischen Luft spürt man vom ersten Moment an eine besondere Ruhe.
Die einzelnen kleinen Apartments auf der Anlage der Lodge sind schlicht, gemütlich und nachhaltig gestaltet. Genau das Richtige für alle, die Naturverbundenheit und Authentizität schätzen.
Das Areal der Ecoparco Neulè ist kein gewöhnlicher Urlaubsort – es ist ein wahres Eldorado für alle, die die Nähe zur Natur lieben und schätzen. Hier fühlt man, wie schön Einfachheit sein kann, wie gut echte Gastfreundschaft tut und wie intensiv Sardinien schmeckt und riecht. Wer Ruhe, Authentizität und Natur sucht und kein 4 Sterne Hotel braucht, wird diesen Ort lieben – und garantiert wiederkommen wollen.







Das Naturparadies Ecoparco Neulè Lodge im Hinterland Sardiniens
Köstliche, selbstgemachte, sardische Spezialitäten…
In der Ecoparco Neulè erwartete uns eine Verpflegung, die den authentischen Geschmack der Insel widerspiegelt. Mit viel Liebe und Leidenschaft werden hier traditionelle sardische Gerichte aus frischen, meist lokalen Zutaten zubereitet. Unsere Tage begannen mit einem reichhaltigen Frühstücksbüfett, bestehend aus zahlreichen selbstgemachten Plätzchen und Kuchen, herzhaften Pasteten und Brot. Dazu verschiedenen Müslisorten mit Ziegenjoghurt (ebenfalls selbst produziert) und Obst aus dem eigenen Garten. Herzhaften Aufschnitten und Eiern von den eigenen Hühnern. Eine perfekte
Mischung um gestärkt auf Wanderschaft zu gehen.
Am Abend wurden wir mit verschiedenen Sorten hausgemachter Pasta (zum Beispiel Culurgiones, gefüllte Teigtaschen mit Kartoffeln, Pecorino und Minze) verköstigt. Auch mit aromatischen Käsesorten aus der Umgebung, zartem Lammfleisch und frisch gebackenem Pane Carasau (sardisches Fladenbrot – extrem dünn, knusprig und sehr lange haltbar) verwöhnt. Der dazu gereichte Wein stammte auch aus eigener Herstellung. Jedes Abendessen war ein wahrer Gaumenschmaus! Somit war die Vorfreude auf das Abendessen jeden Tag bei allen Mitreisenden schon während der Wanderung groß.







Sardiniens Köstlichkeiten auf einem Tisch
Wandern auf den Spuren der Hirten
Auf dieser Reise entdecken wir Sardiniens wildesten und meiner Meinung nach zugleich schönsten Teil – den rauen Supramonte und die spektakuläre Küste des Golfs von Orosei. Gewaltige Schluchten, einsame Hochflächen, jahrtausendealte Nuraghen und verborgene Buchten mit karibisch anmutendem Wasser bilden die Kulisse unserer Wanderungen. Jede Etappe verbindet eindrucksvolle Naturerlebnisse mit kulturellen Spuren der Insel und bietet immer wieder neue Perspektiven auf Sardiniens ursprüngliche Landschaft. Ob imposante Felsmassive, stille Wälder, weiße Sandstrände oder kleine Hirtenpfade.
Wer das ursprüngliche Sardinien erleben möchte, findet in Dorgali den perfekten Ausgangspunkt. Eingebettet zwischen den schroffen Felsen des Supramonte-Gebirges und der glitzernden Küste des Golfs von Orosei offenbart sich hier eine Landschaft von atemberaubender Schönheit. Alte Schafspfade führen durch duftende Macchia, vorbei an einsamen Hochebenen, tiefen Schluchten und geheimnisvollen Nuraghen – Zeugen einer jahrtausendealten Kultur.


















Spektakuläre Kalkgebirge, bizarre Steilküsten und türkisblaues Meer – Wandern in Sardinien
Ich werde diese Reise in bester Erinnerung behalten und ganz sicher eines Tages nach Sardinien zurückkehren.
Helena