Shalom Israel! Das Land der Kontraste

Eines vorweg – Israel ist mittlerweile eine Topdestination für Vegetarier. Nirgendwo hab ich so viele verschiedene leckere Humusarten probiert und so köstliche Falaffel gegessen.

Doch von Anfang an …

Wer sich auf Israel einlässt, wird mit viel Geschichte und Geschichten konfrontiert. Aber auch mit einer unglaublich schönen Natur, freundlichen Menschen und eben vielen Kontrasten. Meine Familie und Freunde waren skeptisch, als ich ihnen erzählte, das ich im April nach Israel reisen würde. „Was? In so ein unsicheres Land? Da gibt es doch gerade Unruhen oder?“
Ich kann euch beruhigen: ich habe mich die ganze Zeit dort sicher gefühlt und habe nur schöne Erlebnisse mit nach Hause gebracht.

In Jerusalem
In Jerusalem

Meine Reise „Höhepunkte Israels“

Meine Reise 3101 „Höhepunkte Israels“ begann im Norden des Landes. Nach einem bequemen Flug von Frankfurt nach Tel Aviv brachte uns der Transferbus nach Akko. Die erste Wanderung am nächsten Tag führte uns bergauf bergab durch das „Nahal Kziv“-Naturreservat. Durch die vorausgegangenen Regenfälle standen mehrere Flussquerungen auf dem Programm. Angesichts der Temperaturen von ca. 25 Grad kühle ich mir schon mal ganz gerne die Füße im Wasser ;-). Am Wegesrand blühten Calas, Alpenveilchen, Anemonen … die Flora begeistert mich. Sowas sieht man zuhause nur im Blumenladen.

Flußquerung im Nahal Kziv Naturreservat
Flußquerung im Nahal Kziv Naturreservat
Anemonen am Wegesrand
Anemonen am Wegesrand

Eine andere Wanderung führte auf die Golanhöhen. Das Schild „Coffee Anan“ in Anlehnung an den Friedensnobelpreisträger Kofi Anan, belustigt uns noch. Doch als wir über das „Valley of tears“ in Richtung Damaskus schauen, welches gerade mal um die 100 km entfernt liegt, waren einige schon recht nachdenklich. An diesem Tag stand noch eine vogelkundliche Führung im Hula-Tal an. Dafür stattet uns unser Reiseleiter David mit einem Fernglas aus. Dann nahmen wir Platz in einem Anhänger, der von einem Traktor gezogen wurde und los ging’s.

Coffee Anan
Coffee Anan
  Exkursion ins Hula-Tal
Exkursion ins Hula-Tal

Höhepunkte Israels: Der See Genezareth

Am fünften Tag unserer Reise kamen wir endlich an die erste „biblische“ Station – den See Genezareth. Seligpreisungsberg, Kapernaum so viel Geschichte auf einem Fleck. In der Kirche der Seligpreisung sang eine Reisegruppe spontan ein Lied … ein Gänsehautmoment!

See Genezareth
See Genezareth

Höhepunkte Israels: Baden im Toten Meer

Mein persönliches Highlight folgte am Nachmittag, das Tote Meer. Wie oft habe ich Fotos von im Toten Meer Zeitung lesenden Menschen gesehen und gedacht: das möchte ich auch. Mit der Zeitung das wurde leider nichts, weil unser Reiseleiter uns das gleich ausgeredet hat. Aber ein Riesenspaß war es trotzdem. Schwerelos auf dem Wasser liegen oder sich mit (heilsamen) Schlamm einschmieren.

Baden im Toten Meer
Baden im Toten Meer

Beeindruckende Atmosphäre in Jerusalem

Die Reise heißt nicht umsonst „Höhepunkte Israels“. Am siebten Tag stand ein weiterer Höhepunkt an: Jerusalem. Hier leben viele Kulturen und Religionen auf einem Fleck zusammen. Die Altstadt ist eingeteilt in ein christliches, jüdisches, muslimisches und armenisches Viertel. Alle werden von einer Stadtmauer umgeben. Die Atmosphäre müsst ihr einfach live erleben. Die Vielfalt an Gerüchen der unterschiedlichen Küchen, die zahlreichen Läden mit bunten und teilweise exotischen Sachen – einfach grandios.

Al-Aqsa-Moschee Jerusalem
Al-Aqsa-Moschee Jerusalem

Und erst auf dem Wochenmarkt. Quirliges Treiben, hektische Händler, Touristen vermischt mit Einheimischen, dazwischen ein Straßenmusiker – einfach unbeschreiblich.

Basar in Jerusalem
Mahane Yehuda Markt
Mahane Yehuda Markt

Und natürlich habe ich auch hier eine Falafel, das Nationalgericht gegessen. Wer sie noch nicht kennt: Falafel wird aus Kichererbsen gemacht.

Falafel und Humus
Falafel und Humus

Falls ihr nun Heißhunger auf Falafel bekommen habt oder euch die Kulturvielfalt dieses einzigartigen Reiselands genauso fasziniert wie mich, schaut mal bei unserer Reise „3101 Höhepunkte Israels“ vorbei.

In diesem Sinne „Shabbat shalom!“
Eure Christine

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