Schwedisch Lappland, das Land der Seen und Wälder, der Elche, Rentiere und Huskys, fasziniert durch den Einklang von Mensch und Natur. Eine nicht enden wollende unberührte Landschaft, knackige Temperaturen, sternenklare Nächte, das Glitzern des Schnees und eine beinahe greifbare Stille versprechen ein atemberaubendes Naturerlebnis. Ein beeindruckendes Schauspiel am Himmel sind in den Wintermonaten die Polarlichter „Aurora Borealis“. Das wohl schönste Licht der Welt färbt dann den Himmel in ein sattes Grün. Die Gemeinde Malå, unser Reiseziel in Lappland, liegt 200 km südlich des Polarkreises. Im Februar durfte ich diese Reise begleiten:

Reiseleiter Michael Köbler
Michael Köbler ist ein wahrer Insider, wenn es um den Norden geht. Mit seiner lockeren Art und tiefen Kenntnis der Region führte er uns souverän durch die winterliche Landschaft Lapplands. Besonders bemerkenswert war seine Leidenschaft für die Kultur der Samen und das tägliche Leben im Winter, die er uns in spannenden Erzählungen näherbrachte. Auch bei unerwarteten Herausforderungen und Equipment Problemen, blieb er stets ruhig und fand pragmatische Lösungen. Seine Expertise und seine ruhige Art machten ihn zu einem echten Highlight der Reise.

Die Schneeschuh-Wanderungen
Die Schneeschuhwanderungen führten uns durch eine faszinierende Winterlandschaft, die uns immer wieder in Staunen versetzte. Wir begannen mit einer Einführungstour auf den Hausberg von Malå, um uns mit den Schneeschuhen vertraut zu machen. Die frische Winterluft und die Stille der verschneiten Wälder waren einfach magisch. Jeden Tag nahmen wir uns mehr Zeit, die unberührte Natur zu genießen, wobei die Wanderungen mit einer Dauer von 3 bis 5 Stunden genau richtig für die Gruppe waren – anstrengend, aber nie zu fordernd.
Ein echtes Highlight war die Wanderung zum „Hausberg“ von Malå, von dem wir einen herrlichen Ausblick auf die verschneite Landschaft hatten. Dabei erfuhren wir viel über die Natur Lapplands und die Herausforderungen, die der Winter hier mit sich bringt.








Atemberaubende Winterlandschaften in Schwedisch Lappland
Am Abend hatten wir oft das Glück, den atemberaubenden Anblick der Polarlichter zu erleben – das war ein unvergesslicher Moment, der die Reise krönte.

Ein besonderes Erlebnis:
Ein echtes Highlight war die geführte Hundeschlittentour am 6. Tag der Reise. Der Duft von frischem Schnee, die Geschwindigkeit des Schlittenfahrens und die majestätischen Huskys machten diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Man fühlte sich wirklich wie in einem Wintermärchen.
Zusätzlich durften wir uns am 5. Tag beim Eisangeln erproben. Nach 3 Stunden auf dem Zugefrorener See und 3 gefangenen Fischen ging es dann frisch gestärkt zu Fuß zurück zum Hotel.
Meine Highlights:
• Das Erleben der Polarlichter – ein unbeschreiblicher Moment, als der Himmel in sattem Grün erstrahlte.
• Die Stille beim Wandern durch die zugeschneiten Wälder
• Das Örtchen Malå eingebettet in die verschneite Wildnis Schwedens, besticht durch seine Ruhe, die malerische Landschaft und die enge Verbindung zu Natur und Tradition.

Good to know:
• Temperaturen: Seid auf knackige Temperaturen gefasst, die bei bis zu -40°C liegen können. Packt euch also gut ein.
• Aktivitäten: Die Schneeschuhwanderungen sind für Einsteiger gut geeignet, auch wenn eine gewisse Grundfitness schon gegeben sein sollte. Ein vorheriges Training für die Wanderungen ist hilfreich, aber nicht notwendig.
Ein grandioses Winter-Reiseerlebnis, dass ich jedem empfehlen kann.
Euer Lutz