Ich liebe Elefanten. Ihre treuen Augen, ihre majestätische und dennoch liebenswürdige Art. Ich liebe Elefantenbabys, wenn sie so klein sind, dass sie unter dem Bauch ihrer Mutter herlaufen können und noch nicht ihren kleinen Rüssel kontrollieren können.
Once in a Lifetime…
Einmal im Leben wollte ich die lieben Dickhäuter in ihrem wahren und echten Umfeld erleben. Nicht im Zoo, nicht hinter Gittern. Ich erfüllte mir diesen Lebenstraum mit einer Reise nach Südafrika und mehreren Tagen im Addo Elephant National Park. Wie es der Name schon sagt! Viele Elefanten leben dort in dem Naturschutzgebiet. Neben Elefanten leben dort auch Büffel, Zebras, Warzenschweine, Antilopen und viele mehr.
Im Addo Elephant Park gibt es die größte Population an Elefanten in Südafrika und man kann dort mit einem eigenen Wagen durchfahren und sich natürlich auch einer Safari-Tour anschließen.
Der Addo Elephant National Park liegt bei Port Elizabeth und in einem malaria-freien Gebiet. Seit Oktober 2003 sind im Addo wieder die ‚Big 5‘ zu Hause. Die Big Five: Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn.




Im Addo-Elephant-Nationalpark dreht sich „fast“ alles um Elefanten
Der Park wurde 1931 gegründet und bietet zur Zeit mehr als 600 Elefanten, Büffeln, verschiedenen Antilopenarten und anderen Tieren einen sicheren Lebensraum. 1995 wurden die Zuurberge, in denen auch Leoparden beheimatet sind, in den Addo Park integriert.
Die weite Anreise von Kapstadt mit dem Mietwagen war nicht anstrengend, denn die Straßen in Südafrika sind gut ausgebaut und man kann stressfrei fahren.
Wir mieteten uns für 3 Tage in die Lodge ein, welche direkt im Schutzgebiet gebaut wurde. Es waren gemütliche Holzhütten mit vier Betten und einem kleinen Bad. Wir buchten vor Ort noch eine Sundowner und eine Sunrise-Tour, damit wir alle Möglichkeiten der Tierbeobachtungen ausschöpfen.
Mein Traum wird wahr – Elefanten in freier Wildbahn
Durch staubige rote Straßen fuhren wir gemütlich, nicht schneller als 20 km/h durch den Addo Elephant Park. Zuerst blieb es ruhig und wir erspähten keine Tiere. Dann öffnete sich der Blick und die Weite der afrikanischen Savanne kam zum Vorschein. Die Farben von rot-braun, grün bis hin zum blauen Himmel ließen mein Herz höherschlagen. Und dann waren sie dort! Eine Elefantenfamilie kam über den Berghang in unsere Richtung! Mein Herz klopfte wild und ich lugte durch mein Fenster. Die Kamera gezückt, zoomte ich die Elefanten zu mir ran, was 10 Minuten später schon nicht mehr nötig war, denn die Herde ging direkt vor unserem Auto her. Ein kleines Baby schmiegte sich an die Beine ihrer Mutter und der Rüssel wackelte hin und her. Weiter am Horizont waren 2 Warzenschweine zu sehen, die man, aufgrund Ihrer Fellfarbe zuerst nicht gut erkannte. Ein Fernrohr ist unerlässlich auf einer Reise!








Eine Safari ist ein absolutes Erlebnis
Die Nachttour bot andere und sehr einprägsame Erinnerungen.
Wir fuhren mit einem offenen Geländewagen in der Dämmerung los. Wir saßen erhöht und meine Tochter hatte ich im Arm. Keiner im Jeep sprach ein Wort. Das Autolicht wurde gedämmt, damit wir die Tiere nicht stören.
Ein Büffel ging am Wegesrand entlang – in die Dunkelheit. Allein.
Der Ranger erklärte uns, dass Büffel, wenn Sie alt sind, wissen, wenn sie der Familie zur Last fallen und sich somit allein auf den Weg machen, zum Sterben. Es machte mich traurig und dankbar zugleich, dass ich dies alles sehen und erleben durfte. Ein paar Minuten weiter blieben wir stehen und der Ranger bat uns nichts zu sagen und mucksmäuschenstill zu sein.
Mein Herz klopft…
Ich sah nichts, es war stockdunkel. Nur der Atem von mir und meiner Tochter war zu hören. Rechts von mir war freies Land, offene Savanne. Auf einmal hörte ich ein Geräusch: schwwwm, schwwwm,schwwwwm ! Eine Elefantenherde ging scheinbar direkt an unserem Jeep entlang. Ich hörte die Elefanten atmen, gehen und das Rascheln der Sträucher! Ich war sehr aufgeregt und hielt meine Tochter im Arm!
Oh Gott, so nah, nicht sichtbar, aber direkt neben mir.



Elefanten hautnah!
Weiter am Abend hielten wir nochmals, und sahen drei Hyänen, die gerade eine Antilope gerissen hatten. Eine Hyäne hatte noch ein Unterschenkel im Mund. Archaisch. Ich war Gast und durfte einen kurzen Blick erhaschen auf die raue Wirklichkeit der Savanne.
Wenn auch Du dieses Gefühl und dieses Erlebnis haben möchtest, so lege ich Dir sehr unsere Reise 1306 ans Herz. Diese umfasst alles, was man für einen ersten Safari-Urlaub braucht: tolle Natur, grandiose Tierwelt und das quirlige Leben in Kapstadt.
Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Begeisterung anstecken,
eure Stefanie


