Cabo Verde: Four Facts fürs Fernweh

Ein leichtes Lebensgefühl, zerklüftete Landschaften und Musik überall – so darfst du dir die Kapverdischen Inseln im Atlantischen Ozean vorstellen. Neun bewohnte Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Suchst du nach einem tollen Wandertipp für deine Reiseplanung 2020, solltest du dir die afrikanische Inselgruppe genauer ansehen. Zur Einstimmung habe ich hier für dich meine 4 Facts über Cabo Verde.

Wer an Urlaub in Afrika denkt, dem kommen meist tierreiche Safaris in Namibia, Trekkingabenteuer im marokkanischen Atlasgebirge oder die bunte Vielfalt Südafrikas in den Sinn. Möchtest du mal etwas anderes ausprobieren? Dann empfehle ich dir: Erlebe die Kapverdischen Inseln in Wanderschuhen. Ich selbst war im letzten Jahr für zwei Wochen auf der Gebirgsinsel Santo Antao und bin noch immer begeistert von den einsamen Eselpfaden und dem herzlichen Empfang der Einheimischen, während unseres Trekkings. Diese Facts gebe ich dir für deine Reiseplanung mit auf den Weg.

1. Extreme Landschaftsvielfalt

Auf Santiago

Es ist fast so, als könne sich die Natur nicht so recht entscheiden: Erst wanderst du über karge, trockene Hochebenen und für Stunden bist du umgeben von steiniger Wüste. Dann plötzlich lichten sich die Wolken und du schaust hinab in ein strahlend grünes Tal. Die Kapverdischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und könnten abwechslungsreicher kaum sein. Während die Badeinseln Sal und Boa Vista größtenteils trocken sind, wirst du auf Santo Antao und Santiago immer wieder von fruchtbaren Tälern überrascht. Während der Reise „Trekking am Kap der grünen Hoffnung“ mit Insider-Reiseleiterin Robin Heal erkundest du die ganze Vielfalt auf vier abwechslungsreichen Inseln!

2. Stress? Ein Fremdwort

Am Strand von Santiago

Ein Satz bleibt mir wohl für immer im Kopf, wenn ich an die Kapverden zurückdenke: „No stress!“ Besser lässt sich das Lebensgefühl im afrikanischen Inselparadies wohl nicht beschreiben. Wem es schwer fällt seinen Alltag auf Reisen hinter sich zu lassen, der darf sich gerne von den Kapverdianern anstecken lassen. Dem charmant, lockeren Lebensgefühl entkommt wohl niemand. In den Bars ist eigentlich immer Musik zu hören und das rhythmische Rauschen des Meeres versetzt auch den unruhigsten Geist in Urlaubsgefühle. Während unserer neuen Reise „Bom dia Santiago und Sao Nicolau!“ tauchst du ganz tief ein in das Leben der Einheimischen. Die perfekte Gelegenheit, um sich von den freundlichen Inselbewohnern eine Scheibe „Entspannung“ abzuschneiden.

3. Esel haben Vorfahrt – immer!

Eselpfad auf Santo Antao

Die Wanderinsel Santo Antao ist über zahlreiche Eselpfade leicht zu durchqueren. Einige Dörfer sind mit dem Auto gar nicht zu erreichen. Der vierbeinige Freund ist dort unter Umständen die einzige Möglichkeit um von A nach B zu gelangen. Du möchtest Santo Antao zu Fuß erleben? Dann folge den traditionellen Eselpfaden. Doch aufgepasst! Diese Faustregel solltest du beachten: Wenn Gegenverkehr auf dich zukommt, ist derjenige mit den längeren Ohren im Recht.

4. Cachupa all day long!

Zuckerrohrbauern bei der Pause

Wer die kapverdischen Inseln bereist, wird dem kreolischen Nationalgericht unweigerlich das ein oder andere Mal begegnen. Aufgrund der trockenen Witterung und den herausfordernden Bedingungen für den Ackerbau, kam es in der Vergangenheit zu Hungersnöten auf Cabo Verde. Cachupa ist ein Eintopf aus Mais, Bohnen, Maniok, Süßkartoffeln und Fisch oder Fleisch. Abends isst man das Gericht meist warm, am Morgen können die Reste dann kalt zum Frühstück gegessen werden. Cachupa macht schnell satt, still lange den Hunger und gibt dir ausreichend Energie für den Tag.

Ich wünsche euch eine tolle Reise nach Cabo Verde!

Eure Marei

Ein Kommentar zu „Cabo Verde: Four Facts fürs Fernweh“

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