5 Gründe für einen Madeira-Urlaub

Wow, zum 6ten Mal in Folge wurde Madeira zum besten Inselziel der Welt gewählt!

Madeira-, 5 Gründe für einen Madeira-Urlaub

Die portugiesische Atlantikinsel setzte sich gegen seine zahlreichen Konkurrenten wie z. B. Bali, Hawaii, Mauritius oder Sardinien durch. Vergeben wurde der World Travel Award, der „Oscar der Touristik“ am ersten November in einer Online-Gala an Madeira. Ein Grund mehr für uns, euch nochmals die Vorzüge der Blumeninsel vorzustellen:

1. Wanderparadies und Levadas

Dass Madeira unter Wanderern beliebt ist, ist kein großes Geheimnis. Die Levadas, befestigte Wasserwege, durchziehen die Insel wie ein Spinnennetz und schaffen somit gleichzeitig ein abwechslungsreiches Wandergebiet. Egal ob gemütliche Rundwege, oder knackige Touren auf dem Ecumeada Pass in Richtung Pico Ruivo, mit 1.861 m der höchste Gipfel Madeiras, hier kommt jeder Aktivurlauber auf seine Kosten.

Auch die Küsten bieten abwechslungsreiche Landschaften fürs Auge. Küstenwanderwege sucht man auf der Blumeninsel jedoch vergeblich. Wie wäre es stattdessen mit einem Bad in den Meerwasserschwimmbecken von Porto Moniz?
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2. Übernachtung auf einem Weingut

Außergewöhnliche Unterkünfte sind im Trend – vom Höhlenbungalow über Themenhotels bis zu Übernachtungen im hängenden Baumzelt…

Madeira begeistert hingegen mit seinen traditionellen Quintas. Ehemalige Herrenhäuser aus dem landwirtschaftlichen Sektor, die zu charismatischen Gasthäusern mit Komfort umgebaut wurden. Ob auf einer Gruppenreise oder als individuell Reisender, eine Nacht auf einer Quinta ist ein absolutes Muss. Die Landhotels waren einst ein Weingut und bewahren mit etwas Glück, noch die eine oder andere Flasche Madeira-Wein für ihre Gäste im Keller 😉

3. Kulinarische Vielfalt

Kleine Insel, große Kulinarik: so könnte man die Küche Madeiras kurz zusammenfassen. Die botanische Vielfalt bereichert auch den Obst- und Gemüse-Speiseplan. Exotische Früchte wachsen hier in Hülle und Fülle, der heimliche Star sind aber die Passionsfrüchte. Acht verschiedene Sorten gedeihen auf Madeira! Habt ihr schon mal was von der Zitronenmaracuja gehört, oder die Tomatenmaracuja?

Neben diversen weiteren Obstsorten (probiert auch mal die Ananasbanane, Monstera oder den Zimtapfel) hat Madeira auch herzhafte Speisen zu bieten. Bei einem Besuch der Markthalle in Funchal fallen einem sofort die schwarzen Degenfische (Espada) ins Auge. Ein Tiefseefisch mit festem, weißem Fleisch der traditionell mit Bananen serviert wird. Eine lokale Delikatesse, da der Fisch nur in den Gewässern rund um die Atlantikinsel und in einem kleinen Gebiet bei Japan vorkommt.

Wer lieber Fleisch statt Fisch zu sich nimmt, dem sei der Fleischspieß Espetada empfohlen. Dazu werden Rindfleischstücke in Knoblauch, grobem Salz und gehackten Lorbeerblättern gewälzt und anschließen auf jungen Lorbeerzweigen aufgespießt. Die Spieße werden dann über dem offenen Feuer gegrillt. Ursprünglich gab es dieses Gericht hauptsächlich an Feiertagen oder zu besonderen Familienfesten, heutzutage findet man es aber auch auf den Speisekarten der Restaurants.

Nun zur Flüssignahrung: Madeira-Wein, ein süßer Likörwein ist auch hierzulande bekannt. Das offizielle Nationalgetränk der Insel ist jedoch Poncha. Dazu wird ein Zuckerrohrbrand mit Honig und Zitronen zu einem Cocktail gemischt. Lecker und süß, aber Achtung, der hat ordentlich Umdrehungen 😉

4. Funchal – entspannter Citytrip

Neben einer paradiesischen Natur und einer schmackhaften Kulinarik hat Madeira aber auch kulturell einiges zu bieten. Die Altstadt von Funchal ist definitiv mindestens einen Tagesausflug wert.
Die schmucke Altstadt mit verwinkelten Gassen und zahlreichen Bars verleitet zum Bummeln und Flanieren. Sehenswert ist auch die spätgotische Kathedrale aus dem 15 Jh., die eine beeindruckende Holz-Kassettendecke aufweist. Einer meiner Lieblingsplätze ist der bunte Markt (Mercado dos Lavradores) hier gibt es immer etwas zu entdecken.  Für alle Fußballfans wurde direkt am Hafen 2013 das Cristiano Ronaldo Museum (CR7 Museo) für den berühmtesten Sohn der Insel eröffnet. Außerdem ist Funchal jedes Jahr im Mai Blumenhauptstadt mit zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Blütenpracht. Hauptattraktion ist der Blumencorso.

Wenn man den Altstadtbereich in Richtung Landesinnere auf den Hügel Monte verlässt, kommt man direkt zu mehreren Hauptattraktionen der Inselhauptstadt. Zum einen zur Fahrstrecke des wohl ungewöhnlichsten Beförderungsmittels der Insel, dem Korbschlitten. Auf einer rasanten Abfahrt geht es zurück in Richtung Altstadt. Per Seilbahn könnte man anschließend wieder hinauf um in dem berühmten, botanischen Garten Funchals zu spazieren. Womit wir bei Punkt 5 wären:

5. Botanik

Ich persönlich kenne keine Insel mit so vielen botanischen Gärten und Parkanlagen, wie Madeira. Der Bekannteste unter ihnen ist der 1960 eingeweihte botanische Garten von Funchal. Auf rund 35.000 m² gedeihen hier über 2.000 Pflanzenarten. Ein Highlight ist mitunter der großartige Ausblick über die Hafenstadt.

Aber auch die privaten Gartenanlagen die quer über die Insel verstreut sind lohnen einen Besuch. Z. B. der benachbarte Monte Palace Tropical Garden, ein im asiatischen Stil angelegter Terrassengarten mit zahlreichen Springbrunnen und Wasserläufen. Oder wie wäre es mit dem botanischen Garten der Quinta Palmeira, wo man auch Andenken von Christoph Columbus bewundern kann. Jenseits der Gärten lockt die freie Natur mit Lorbeer- und Eukalyptuswäldern, Hortensienbüschen und wildwachsenden Strelitzien.

Worauf wartest du noch? Entdecke dein Madeira!

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