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Armenien

  
 

Armenien: Mit viel Liebe und Landschaft

Bildergalerie

Wunderschöne Aussichten mit Blick auf das Khor-Virap-Kloster Goshavank Kloster
Ruinenkloster am Wegesrand Noravank Kloster
Begegnungen mit Einheimischen Traditionelle Armenische Küche
Wunderschöne Ausblicke Landsleute

Karte Reise 5560

Es mag schon den einen oder anderen Reisenden geben, der sich nur wegen der Kirchen und Klöster nach Armenien aufmacht. Das ist aber so, als ob man bei einem Festmahl gleich nach der Vorspeise das Handtuch würfe. Denn das wirklich Sehenswerte in diesem Land sind die Landschaften. Landschaften, die wie im Kaleidoskop wechseln, Landschaften, die für immer im Kopf bleiben: der Selim-Pass mit seinen goldgelben Gräsern und Adlern, die überm Kopf kreisen. Die herrlichen Blumenwiesen von Jermuk, die grünen Hügel Yenokavans. Und der verschneite Ararat, der aus der grünen Ebene Yerevans zum Himmel ragt. Landschaften, in die wie von Gottes Hand die Klöster und Kirchen komponiert wurden. Aber auch dann ist das Bild Armeniens noch nicht vollständig: Denn wer keine Brüderschaft mit einem Armenier getrunken hat, der war nicht wirklich in diesem Land ...

SO WOHNEN WIR:
Die ersten 2 Nächte verbringen wir in einer Stadtvilla in Yerevan, die im armenischen Stil mit Naturstein sowie Holz erbaut und mit Eisen-Verzierungen dekoriert wurde. Auch die Hotels in Dzoraget, Tsapatagh am Sevan-See und Goris sind alte armenische Häuser, die modernisiert und mit viel Liebe eingerichtet wurden. Das Hotel in Dzoraget verfügt über ein Hallenbad, das in Tsapatagh über ein Freibad. In Yenokavan übernachten wir in einer traumhaft schönen Hanglage in Berg-Cottages (2 Zimmer pro Cottage). Die Zimmer sind groß aber schlicht eingerichtet. Die letzten 2 Nächte verbringen wir erneut in Yerevan, diesmal aber in einem modernen, zentral gelegenen Vier-Sterne-Stadthotel (Ü = Übernachtung).

 Ort, Hotel, Landeskategorie  Nächte  Zimmer

 Yerevan,
 Avan Villa Hotel ***
 oder Ayedzor Residence ***

 2  
 14
 15
 Dzoraget,
 Avan Dzoraget ***
 2  34
 Yenokavan,
 Apaga Resort **+
 1  18

 Tsapatagh,
 Avan Marak Tsapatagh ***

 2  34
 Goris,
 Hotel Mihrav ***
 2  19

 Yerevan,
 Avitrans Hotel ****
 oder Ani Plaza Hotel ****

 2  55
260

Eingeschlossene Leistungen:

REISEVERLAUF:
1. Tag: Nachtflug nach Yerevan
2. Tag: Stadtlandschaften
Ankunft am frühen Morgen, Transfer zum Hotel. Nach dem Frühstück entdecken wir die quirlige Hauptstadt, deren Prachtstück der Platz der Republik ist. Gleich danach schlendern wir durch die Vernissage, einen bunten Wochenend-Flohmarkt, wo man alte Kelims, Tonvasen und modernes Kunsthandwerk bewundern kann. Das herrliche Stadtpanorama heben wir uns für den Abend auf: Von den Kaskadenstufen wandert unser Blick über die ganze Stadt; im Hintergrund glitzert die Eisspitze des Ararat (2 Ü in Yerevan).
3. Tag: Ländliche Idylle
Nun geht es aufs Land: Oberhalb desFlusses Azat liegt das Kloster Geghard, dessen Räume teilweise in einen Fels-monolith gehauen sind. Herrliche Ornamente schmücken die alten Gemäuer. Aber nicht nur die Steine erzählen hier ihre Geschichten. Im Halblicht zünden die Einheimischen Kerzen an, um dann in diesem Schein, ihren Besuch im Gotteshaus zu zelebrieren ... Irdisch und doch irgendwie himmlisch geht es weiter mit einem Lunch auf einem Bauernhof: Schafskäse und Joghurt, gegrillte Auberginen und Tomaten, mit viel Liebe zubereitet – so schmeckt Armenien! Danach ist es auch Zeit, die Stiefel zu schnüren: Auf Bergwiesen wandern wir vom Stephanos-Kloster zur Ruine des Havuts-Tar-Klosters und weiter an der Garni-Schlucht entlang zurück nach Garni (GZ: 3 Std., + 200 m, - 500 m).
4. Tag: Berglandschaften
Auf zum höchsten Berg Armeniens! Den Aragats mit 4.090 m lassen wir zunächst rechts liegen und wandern durch die herrliche Aragats-Hochebene zur Festungsruine Amberd (GZ: 2 Std., + 150 m, - 100 m). An den Halbnomadenzelten vorbei fahren wir zum Kari-See (3.200 m), in dem sich der Südgipfel des Aragats spiegelt. Über das kurdische Dorf Ria Tasa geht es weiter zum Spitak-Pass (2.400 m), von dem die zackige Wand des Aragats-Nordgipfels zu sehen ist
(1 Ü in Dzoraget).
5. Tag: Klosterlandschaften
Grüne, sanft ansteigende Waldhänge, die wilde Debed-Schlucht, darüber thront ein Kloster. Die vielleicht zwei wichtigsten Klöster Armeniensstehen heute auf dem Programm. Wir besichtigen zunächst das Sanahin-Kloster, das geistige Zentrum Armeniens im Mittelalter. Anschließend unternehmen wir eine kurze Wanderung zum Haghpat-Kloster (GZ: 1 Std). Seine alten Gemäuer zieren die grüne Hügellandschaft und scheinen mit ihnen zusammengewachsen zu sein – erneut eine typisch armenische Symbiose zwischen Landschaft und Baukunst. Am Nachmittag fahren wir nach Odsun, an dessen Kuppelbasilika (6. Jh.) unsere Wanderung (GZ: 2 Std., + 200 m, - 100 m) nach Ardvi beginnt (1 Ü in Dzoraget).
6. Tag: Yenokavans grüne Felder
Spannendes erfahren wir heute im Molokanen-Dorf Lermontowo: Hier lebt die altrussische Religionsminderheit der Molokanen, die sich als Urchristen betrachten. Die Männer tragen lange Bärte und in der Fastenzeit trinken sie nur Milch (Molokanen = Milchtrinker). Vom Parz-See – einer blauen Perle von Wäldern umrahmt – wandern wir nach Goshavank. Zunächst durch einen dichten Wald, der sich aber bald lichtet und herrliche Blicke auf die umgehenden Bergketten erlaubt. Keine Sorge, auch in Goshavank gibt es ein altes Kloster – der Kreuzstein rechts vom Eingang gilt als der schönste im Land (GZ: 3 Std., + 250 m, - 300 m). Dann schlendern wir über den Markt in Ijevan – Feigen, Pfirsiche und Aprikosen, auch als Prunus armeniaca bekannt, die armenische Pflaume, 15 Sorten gibt es hier ... Yenokavan lässt nun nicht mehr auf sich warten, niedliche Natursteinhäuser auf einerherrlichen Hochalm, frei weidende Pferde und Schweine – die Idylle für unsere nächste Nacht (1 Ü in Yenokavan).
7. Tag: Seenlandschaften
Ein Sonnenaufgang mit Rundblick, Berge und Täler, einfach großartig! Nach dem Frühstück nutzen wir die grandiose Lage von Yenokavan und wandern über die offenen Wiesen und Felder ins Dorfzentrum von Yenokavan (GZ: 3 1/2 Std., + 230 m, - 400 m). Über den Sevan-Pass gelangen wir zum gleichnamigen See mit – ja, womit denn sonst? – mit einem Kloster gleich am Ufer, tolle Aussicht, diesmal schon etwas flacher das Land. Wir fahren immer am See entlang, die Straße wird enger und schlechter, die Ruhe kehrt wieder ein. Hier heißt das schönste Ende der Welt Tsapatagh, ein Hotel – früher war es ein Pferdestall, heute restauriert mit viel Liebe und Holz, Armenian Style (2 Ü in Tsapatagh).
8. Tag: Ein freier Tag!
Es muss zwischendurch auch mal ein Tag frei sein ... Die Seele baumeln lassen, zwischendurch im Hotelpool erfrischen – schließlich ist man im Urlaub, nicht wahr?
9. Tag: Almlandschaften
Zugegeben, gefahren wird an diesem Tag schon ziemlich lang, aber trotzdem wird das ein köstlicher Tag: die Kreuzsteine von Noratus, der Selim-Pass mit seinen über den Köpfen kreisenden Adlern und der Karawanserei. Eine Seilbahn bringt uns dann zu den Hochalmen von Jermuk, ein Blumen- und Farbenmeer, märchenhaft, den ganzen Hang entlang. Auf einem breiten Feldweg steigen wir nach Ketchut ab (GZ: 2 Std., - 400 m), der Blick schweift frei über Wiesen und Almen, prächtiges Land! Am späten Nachmittag erreichen wir Goris (2 Ü).
10. Tag: Schluchtenlandschaften
Ein voller Wandertag! Khdzoresk – eine Stadt in Felsen und Höhlen, man kann es kaum glauben, aber noch in den 60ern lebte manch einer hier. Auf einer Wanderung entdecken wir die verlassene Stadt und was davon übrig blieb. Danach wechseln wir in die Vorotan-Schlucht. In Halidzor steigen wir auf einem Feldweg, der die Einheimischen zu ihren Gärten und Feldern führt, zum Fluss herab. Hohe Felsen türmen sich um uns herum, der Flusslauf bringt uns zur Einsiedlerei, wo uns eine erfrischende Jause erwartet, denn nur von schönen Landschaften wird man nicht satt ... Die Besichtigung des Tatev-Klosters, das wie ein Adlerhorst über dem Tal zu schweben scheint, rundet den Tag ab (GZ: 5 Std., + 150 m, - 600 m).
11. Tag: Felslandschaften
Wir machen uns auf den Rückweg nach Yerevan. In einem Seitental, umzingelt von rosaroten Felsen, drapiert die Landschaft das Noravank, das „neue Kloster“, mit einem schmalen Treppchen und oben einem Fensterchen, in welches die Sonne herein scheint, als wäre sie hier zu Hause. Unweit, in einer Höhle, wartet man schon auf uns mit einem Lunch. Hier wird das beste Brot des Landes, armenisches Lawash, gebacken. Ein dünnes Fladenbrot, schön frisch und knusprig, nach einem halben Meter wird auch der Hungrigste von uns langsam satt. Zum Brot passt auch Wein und diesen probieren wir im benachbarten Areni. Zum Abendessen sind wir heute von Frau Gajane eingeladen, die in einem Yerevaner Wohnzimmer, ein Vier-Tisch- und vielleicht auch Vier-Sterne-Restaurant mit viel Liebe betreibt; selbst für Yerevaner ein Geheimtipp (2 Ü in Yerevan)!
12. Tag: Ararat-Landschaften
Am frühen Morgen fahren wir zum Khor Virap und genießen die Königin der armenischen Landschaften: Die roten Mauern des Khor-Virap-Klosters leuchten in der Sonne, der Ararat mit seiner Eiskuppe reckt sich zum Himmel hinauf. In Etschmiadsin, Sitz des armenischen Kirchenoberhauptes Katholikos, werden wir schon von einem Priester erwartet, der unsere Fragen zur armenischen Kirche beantwortet. Und zum Schluss noch einmal der Arara: In der gleichnamigen Kognak-Brennerei genießen wir den edlen Geschmack dieses armenischen Traditionstranks (Programmänderung beim Termin 10.09.-22.09.10: es wird anstelle der Kognak-Brennerei das Parajanow-Museum besucht).
13. Tag: Abschied nehmen
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

HINWEIS:
Erfreulicherweise können wir Ihnen ab sofort auch Flüge mit der Czech Airlines mit Umstieg in Prag anbieten. In diesem Fall können wir Ihnen eine Flugpreisreduzierung von € 100,- pro Person anbieten. Der Reiseverlauf sowie das Programm bleiben unverändert.

Für die Einreise nach Armenien benötigen EU-Bürger einen gültigen Reisepass (mind. 6 Monate)!

FLUGGESELLSCHAFTEN:
Austrian, Czech Airlines, Lufthansa


Detail-Informationen

Wanderstudienreise
Nr.5560

Juni, August - September

13 Reisetage ab € 1.950
bis € 1.950

(EZ + 350 €) + evtl. Zuschläge

Gästezahl:
min. 12, max. 24

Hinweis
zur Reisedurchführung

RÜCKTRITT WEGEN NICHTERREICHENS DER MINDESTTEILNEHMERZAHL
Wird eine ausdrücklich ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist Wikinger Reisen berechtigt, die Reise bis zu 25 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

Eingeschlossene Leistungen

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