Cilento
Das Herz des Cilento Nationalparks
- Kultur und Natur in unberührter Landschaft
- Esskastanienwälder und Olivenhaine
Der Nationalpark Cilento liegt zwar im heißen Süden Italiens, hat aber viel zu bieten, was man nicht unbedingt in dieser Region erwarten würde. Sattgrüne Eichenwälder, kristallklare Flüsse, tief eingeschnittene Täler und türkisfarbenes Meer machen ihn zu einem wahren Naturparadies.
Er gehört als einzige Landschaft Italiens zum UNESCO-Weltkulturerbe. Historisch gesehen zählt die Region zu einer der ältesten Kulturlandschaften und war schon vor über 2.500 Jahren Teil des griechisch beherrschten Mittelmeerraums. Zahlreiche archäologische Funde zeugen davon.
Unsere Wanderreise führt Sie in den nördlichen, landesinneren Teil des Nationalparks. Sie kommen durch ursprüngliche, unverdorbene Landschaft: Es geht durch Olivenhaine und Esskastanienwälder, dazwischen fließen glasklare Flüsse. Auf Bergspitzen thronen kleine, mittelalterliche Dörfer mit hübschen Kirchen und alten Bauernhäusern. Sie wandern über alte Steinbrücken zu Höhlen und Wasserfällen. Neben einer erstaunlich grünen Flora, hat auch die Fauna einiges zu bieten. So ist der Cilento Lebensraum vieler bedrohter Tierarten, die es an anderer Stelle in Italien nicht mehr gibt. Der Fischotter, das Wappentier des Nationalparks, lebt vor allem in der Schlucht des Flusses Calore. In den Cervatibergen kann man auf frei lebende Wölfe oder im Herbst schon einmal auf Wildschweine stoßen.
Reiseverlauf von Tag zu Tag:
1. Tag:
Ankunft nahe Felitto, einem hübschen, mittelalterlich geprägten Dorf.
2. Tag: 4 Std.
Ihre erste Wanderung führt zur grünen Calore-Schlucht. Der Weg oberhalb des Flusses ermöglicht einige herrliche Ausblicke über die Felsschlucht. Sie überqueren heute eine der besterhaltenen mittelalterlichen Brücken der Region. Durch Wiesen mit Olivenhainen, Wein und Feigen zurück nach Felitto.
3. Tag: 5 Std.
Per Bus fahren Sie nach Laurino, das imposant über dem Calore thront. Von hier wandern Sie in einer Schlucht bis zur Sant’ Elena Kirche und weiter durch das grüne Soprana-Tal. Bewundern Sie eines der interessantesten Karstphänomene: ein im Erdboden verschwindender Fluss. Über alte Maultierpfade erreichen Sie Piaggine.
4. Tag: 3,5 Std.
Zunächst geht es durch ein schönes Tal mit Oliven- und Obstplantagen. Dann wandern Sie hinunter zum Fluss Sammaro, der hier nach Kilometern unterirdischen Verlaufs wieder an die Oberfläche stößt. Zuletzt folgt der Anstieg nach Roscigno Vecchio, dem „Pompeji des 19. Jh.”. Rücktransfer.
5. Tag: 4 Std.
Transfer nach Roscigno. Sie besteigen den Monte Pruno (879 m), der durch seine Steinmauern aus dem 4 Jh. v. Chr. eine archäologische Sehenswürdigkeit ist. Sie wandern nach Corleto Monforte, das wie ein Adlerhorst am Berg klebt. Durch Olivenhaine und mit Talblick geht es bis nach Sant’ Angelo.
6. Tag: 5 Std.
Zunächst erkunden Sie den mittelalterlichen Ort und die unterhalb gelegene Michaelsgrotte. Dann folgen Sie dem Fluss Fasanella zu einer der landschaftlich schönsten Stellen des National-parks: Dort, wo der Fluss Auso nach vielen unterirdischen Kilometern wieder ans Licht kommt, stehen zudem Ruinen einer mittelalterlichen Mühle und eine römische Brücke. Über Ottati geht es zurück nach Sant’ Angelo.
7. Tag: 4 Std.
Transfer zum Start der Wanderung, die durch die Hochebene der Monti Alburni führt. Die Alburniberge sind eine wilde, kalkhaltige Bergkette mit vielen Höhlen und Buchenwäldern, in denen noch Wölfe leben. Hier eröffnen sich Ihnen herrliche Ausblicke bis in die Salerno-Ebene. Endpunkt ist Petina, ab dort Transfer nach Sicignano.
8. Tag: 4 Std.
Heute erkunden Sie die Nordseite der Monti Alburni. Sie haben Wanderungen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit zur Auswahl.
9. Tag:
Rückreise ab Sicignano.
Schwierigkeitsgrad:
Leichte bis mittelschwere Wanderungen auf meist ordentlichen, aber selten markierten Wegen. Wanderzeiten meist 4–5 Stunden täglich. Längster Aufstieg 560 m, längster Abstieg 605 m, bei anderen Wanderungen moderater. Die Wanderungen können teils auch verkürzt werden.
Eingeschlossene Leistungen:
8 Übernachtungen mit Halbpension in Agriturismo-Unterkünften in Zimmern mit DU/WC, Transfer Capaccio/Roccadaspide – Felitto, Transfers ab/bis Roscigno (Tag 4 und 5), Transfer zum Start und Abholung ab Petina (Tag 7), Transfer zum Bahnhof Sicignano (Tag 9), Gepäcktransport zwischen den Hotels, ausführliche Wegbeschreibungen, Karten mit markierten Routen, Polyglott-Sprachführer.
Nicht eingeschlossen:
Anreise, Lunchpakete, Busticket an Tag 3 (ca. € 1,40 pro Person), evtl. Eintritte.
2010 in € pro Person bei mind. 2 Personen
| im Einzelzimmer | im Doppelzimmer | |
| 26.03.–31.07.10 und 01.09.–31.10.10 | 682 | 618 |
Termine:
tägliche Anreise möglich in den oben genannten Zeiträumen.
Der August ist aufgrund der hohen Temperaturen als Reisezeit nicht zu empfehlen.
Startpunkt: Felitto
Endpunkt: Sicignano
Anreise:
1. Pkw-Anreise nach Sicignano. Dort können Sie kostenlos parken. Transfer von Sicignano nach Felitto für € 45 pro Fahrt (1–3 Personen) buchbar, zahlbar vor Ort.
2. Flug nach Neapel (auch sog. „Billigflüge“ möglich). Von dort per Zug nach Capaccio-Roccadaspide (ca. 1 Std.). Abholung dort gratis möglich. Rückreise ab Bahnhof Sicignano.
3. Anreise per Bahn über Neapel nach Capaccio. Weiter wie bei Fluganreise.
So wohnen Sie:
Sie übernachten jeweils 2 Nächte in 4 verschiedenen Agriturismi. Es handelt sich um hübsche, ländliche Unterkünfte, alle Zimmer haben DU/WC. Die Agriturismi befinden sich alle nur wenig außerhalb des Dorfzentrums inmitten ursprünglicher Landschaft. Der Agriturismo bei Felitto liegt nahe dem Fluss Calore, der in Piaggine wurde erst kürzlich restauriert und liegt am Fuße der Berge. In Sant’ Angelo erwartet Sie ein Agriturismo umgeben von Olivenbäumen und mit herrlichem Blick über das Tal. In Sicignano ist es ein Haus nahe dem historischen Zentrum.
Zusatznächte
sind im Voraus überall buchbar. Bitte direkt bei Buchung anmelden.
Dieses Programm lässt sich bestens mit einer Wanderwoche oder Verlängerungstagen an der Amalfiküste kombinieren!



