Frankenwald
Geführte Reise
Erlebnis „Grünes Band”: Naturraum und Zeitgeschichte
- Grenzgänge zwischen Thüringer Wald und Frankenwald
- Einzigartige Ökosysteme als grünes Erbe der grausamen Grenze
Die ehemalige Grenze zwischen DDR und BRD wurde seit der deutschen Einheit zu einer „Lebenslinie“, denn etwa 600 gefährdete Tier- und Pflanzenarten konnten sich an diesem schmalen Band ungestört entwickeln. Die grenzübergreifenden Wanderungen zwischen Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge führen zu den schönsten Ökosystemen, die Deutschland zu bieten hat und sind zugleich eine Zeitreise in die jüngste Vergangenheit. Einst gab es hier Mauern und Selbstschussanlagen, nun unberührte Natur mit Auenwiesen, Heideflächen und naturbelassenen Bächlein. Wanderer können nun alle Natur- und Kulturhighlights frei besuchen. Zeitzeugen und Naturführer erzählen uns viel Interessantes über Natur, Geschichte und Gegenwart.
SO WOHNEN WIR:
Das 3-Sterne-Superior „Haus Birken” ist ein freundliches, sehr persönlich geführtes Hotel, knapp 1 km von Kurpark und Therme entfernt. Hallenbad, Whirlpool, Sauna und Dampfbad sind kostenlos zu nutzen. Solarium, Massagen und Wellness-Anwendungen gegen Entgelt. Leseraum, Speiseraum sowie Sylter Tee- und Kaffeestube. Alle Zimmer sind freundlich und komfortabel eingerichtet mit Kabel-TV, Radio, Tel., Safe und Fön.
- 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC
- Halbpension, davon 1 Abendessen im Landrestaurant „Harmonie”
- Leih-Bademantel
- Nutzung des Hotel-Hallenbads, Whirlpool, Sauna und Dampfbad
- Begrüßungstrunk
- Programm wie beschrieben inkl. Führung durch Zeitzeugen in Mödlareuth, Führung im Schieferbergwerk und Treffen mit einem Naturführer des Projekts Grünes Band
- historische Ortsführung in Bad Steben
- Kurtaxe Bad Steben
- Wikinger-Reiseleitung
REISEVERLAUF:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad Steben.
2. Tag: 5,5 Std.
Vom Bayerischen Bad Steben geht es nach Thüringen ins Tal der Muschwitz. Der idyllische Bach markierte einst die Grenze und zeigt ein Mosaik aus moorigen Quellsümpfen, Feuchtwiesen und Teichen. Hier fühlen sich seltene Libellenarten, Bachneunaugen und Flusskrebse heimisch. Bei Blankenstein wird die Grenze erneut überquert. Zurück in Bayern folgen wir dem Frankenweg ins wildromantische Höllental.
3. Tag: 5 Std.
„Auf den Spuren des Blauen Goldes“ wandern wir von Lehesten durch das bekannteste Schieferbergbaugebiet der ehemaligen DDR. Mit schönen Blicken über das tief eingeschnittene Loquitztal erreichen wir Ludwigstadt, Stadt der Schiefertafeln. Nach einem erneuten Grenzübertritt werden bei einer Führung durch den Schieferpark Geschichten der alten Förderanlagen wieder lebendig.
4. Tag:
Am heutigen Ruhetag bietet sich ein Besuch der weitläufigen Therme in Bad Steben an. Entspannung pur ist garantiert. Oder Sie unternehmen mit Ihrem Reiseleiter noch eine Wanderung zum Aussichtsturm Frankenwarte.
5. Tag: 5 Std.
Vom Dorf Joditz wandern wir mit Blick auf das beschauliche Saaletal nach „Little Berlin“: Das Dorf Mödlareuth war einst wie Berlin durch den „Eisernen Vorhang“ gespalten. Ein Zeitzeuge, der den Umbruch hier hautnah miterlebte, begleitet uns beim Rundgang durch das dortige Museum und das Außenareal, wo ein Stück „Todesstreifen“ erhalten wurde. Mit freiem Blick über Frankenwald und Thüringen geht es zurück.
6. Tag: 4,5 Std.
Unser „Grenzsprung“ geschieht heute in den Tälern von Muschwitz und Titschengrundbach. Die Talauen mit natürlichen Erlen- und Eschenwäldern beherbergen seltene Libellen- und Falterarten. Am Grenzersteig sind auch noch alte DDR-Grenzsteine zu entdecken. Auf dem Rückweg nach Nordhalben fällt der Blick auf die großartig gelegene Ködeltalsperre.
7. Tag: 5 Std.
Von Rudolphstein führt der Schiefersteig zu den ehemaligen Gruben von Eisenbühl, deren Felswände heute Ruheort für seltene Tier- und Pflanzenarten sind. Vom Wiedeturm und dem Aussichtspunkt „König David“ hoch über dem Höllental gibt es beeindruckende Tiefblicke in die Täler von Saale und Selbitz.
8. Tag:
Individuelle Heimreise ab Bad Steben.

Mehrere Termine dieser Reise sind kombinierbar mit der Frankenwald-Wandertour „Grüne Krone Bayerns” (5615) und / oder mit der Tour im Nationalpark Bayerischer Wald (5620).
HINWEIS:
Eigenanreise











